Ein durchaus spannendes Feld ist für das letzte deutsche Gruppe I-Rennen des Jahres zusammengekommen, das zugleich auch das letzte europäische Gruppe I-Rennen auf der Flachen in der Saison 2026 ist. Zehn Kandidaten werden sich laut der heutigen Starterangabe am Samstag an der 2400 Meter-Marke versammeln. Als achtes Rennen der Münchner Karte wird gegen 15:30 Uhr der Start zum Großen Allianz Preis von Bayern erfolgen. Mit dabei sind einmal mehr einige starke Gäste aus dem Ausland. (Hier geht es zu den Langzeitmärkten von RaceBets und pferdewetten.de)
Zu diesen zählt beispielsweise Owen Burrows’ Gethin, der in den Farben von Wathnan Racing antritt und im Mai in einem Gruppe III-Rennen in Sandown nur um einen Hals dem Superstar Ombudsman unterlegen war. Unter Wathnan-Stalljockey James Doyle dürfte er mit Sicherheit die Favoritenrolle einnehmen. Bereits Gruppe I-Siegerin ist Sir Mark Prescotts Consent. Die Lope de Vega-Tochter gewann 2025 den Prix de Royallieu am Arc-Wochenende und konnte sich damit bereits auf höchster Gruppe-Ebene behaupten. Sir Mark Prescott weiß ohnehin ganz genau, was in einem solchen Rennen verlangt wird. Schließlich war er im vergangenen Jahr in München mit der Klassestute Tiffany erfolgreich. Luke Morris wird den Ritt selbstverständlich übernehmen.
Auch aus Frankreich reist starke Konkurrenz an. Pierre-Charles Boudot, der in diesem Jahr wieder verstärkt in den Fokus gerückt ist, wird für Francis-Henri Graffard Tajlina reiten. Die Stute meldete sich nach einer Sommerpause zuletzt mit einem fünften Platz in einem Gruppe I-Rennen für Stuten am Champions Day in Ascot ordentlich zurück. Komplettiert wird das französische Aufgebot durch Herbal aus dem Quartier von Philippe Decouz. Der vierjährige Lope de Vega-Sohn kam erst in diesem Jahr erstmals auf die Rennbahn, konnte sich inzwischen aber bereits auf Gruppe-Ebene platzieren.
Das deutsche Aufgebot wird sicherlich vom bislang ungeschlagenen Akido angeführt. Henk Grewes Hengst hat in seiner bisherigen Karriere noch überhaupt nichts falsch gemacht und wird unter Leon Wolff als vermeintlich größte deutsche Hoffnung antreten. Nicht minder dürften die Erwartungen an Fabian Xaver Weißmeiers Global Health sein. Der Farhh-Sohn war zuletzt in Mailand Zweiter hinter Stingray und soll nun unter Rene Piechulek eine ähnlich starke Vorstellung abliefern. Mit dabei ist auch der letztjährige Derby-Sieger Hochkönig aus dem Quartier von Yasmin Almenräder, der erstmals Sibylle Vogt anvertraut wird.
Komplettiert wird das deutsche Aufgebot durch die beiden Schiergen-Schützlinge Santagada und Daytona sowie den heimischen Vertreter Snow Player. Santagada hat bereits oft genug bewiesen, dass sie eine echte Klassestute ist. Sie wird erneut von Bauyrzhan Murzabayev geritten, während Thore Hammer-Hansen den Ritt auf Daytona übernimmt. Snow Player wird in München-Riem von Michael Figge vorbereitet und geht mit Antoine Hamelin ins Rennen.










