Ritt zum Vorteil eines Pferdes aus eigenem Stall – Soumillon 8 Tage am Zaun

Jockey Christophe Soumillon ist von den Stewards in Royal Ascot nach den St. James’s Palace Stakes für acht Tage an den Zaun gestellt worden.

Und zwar wegen einer Reitweise zugunsten eines Pferdes aus dem eigenen Stall, dem Quartier von Aidan O’Brien. Soumillon habe auf Puerto Rico die Innenseite frei gemacht, um Gstaad Platz zu verschaffen, bei dem Manöver nach außen dann den Vierten Powder Blue behindert.

Gstaad hatte innen am Ende einen starken Angriff auf Bow Echo gestartet, der sich unter Billy Loughnane indes knapp den Sieg sicherte.

Die Entscheidung könnte ein Präzedenzfall sein auch für die Zukunft, dass Rennen mit vielen Startern aus einem Quartier – hier dasjenige von Aidan O’Brien – verstärkt beobachtet werden um zu schauen, ob die die Pferde auf eigene Rechnung laufen oder in einer Art geritten werden, die Trainingsgefährten einen Vorteil und anderen (hier die Behinderung) einen Nachteil verschafft.

Auch Gstaads Jockey Ryan Moore wurde für drei Tage gesperrt. Rücksichtslose Reitweise lautet hier der Vorwurf. Beim Abspringen und einem nicht verhinderten nach links driften direkt nach dem Start hatte Gstaad gleich drei Pferde außen von ihm behindert, darunter den Sieger Bow Echo und den Dritten Talk of New York.

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