Nach Items York-Triumph: „Bis auf die letzten 48 Stunden verlief alles nach Plan“

Item gewann am Mittwoch nach einem spannenden Finale die Juddmonte International Stakes, doch dass der Frankel-Sohn an dem Rennen überhaupt teilnehmen konnte, war noch am Montag alles andere als sicher.

„Wir hatten ihn am Montag zwar als Starter angegeben, aber diesem Zeitpunkt hätte er nicht laufen können“, verriet Trainer Andrew Balding der Racing Post nach dem Gruppe I-Sieg des Juddmonte-Hengstes. „Wir dachten einfach, wir sollten noch etwas abwarten, da man eine kleine Blutblase an seinem Huf entdeckt hatte.“

Doch das Problem verschwand offensichtlich so schnell wie es aufgetreten war und auch das Team in Kingsclere tat alles, um den Dreijährigen noch rechtzeitig fit zu bekommen. „Sobald es geknackt hatte, war er schmerzfrei und es war kein Problem mehr. Die Jungs haben sich unglaublich viel Mühe mit ihm gegeben“, sagte Balding weiter. „Ein großes Dankeschön an sie.“

Auch die Anreise gestaltete sich etwas anders als sonst bei Balding üblich. „Es war eine unorthodoxe Vorbereitung, denn normalerweise kommen unsere Starter schon am Vorabend an. Er musste heute Morgen (Mittwoch) in aller Herrgottsfrühe aufbrechen. Die Entscheidung, in den Wagen zu steigen und nach York zu fahren, fiel erst um fünf Uhr morgens. Er hat alle aus dem Bett geholt, damit sie ihn beim Traben beobachten konnten. Wir wollten auf Nummer sicher gehen. Bis auf die letzten 48 Stunden verlief aber ansonsten alles nach Plan.“

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