Die klassische 2000 Guineas-Siegerin Matilda hat am Freitag in den USA ihr Amerika-Debüt gegeben.
In den Aqueduct Stakes auf der gleichnamigen Rennbahn belegte die im letzten Jahr von Peter Brant für einen Millionenbetrag gekaufte Stute am Ende Platz drei.
Es war der undankbarste Platz in einem Thriller, Kopf Kopf galoppierten drei Pferde ins Ziel, in jeweils anderer Reihenfolge war auf den Metern vorher jeweils ein anderes Pferd vorne. Kopf hoch, Kopf runter – Spannung pur.
Das offizielle Zielfoto wies am Ende totes Rennen zwischen Grayosh und Being Betty aus. Knapp dahinter dann die von Manuel Franco gerittene Matilda, eine Soldier Hollow-Tochter. Matilda galoppierte anfangs an vierter Stelle des kleinen Fünferfeldes, fand spät in der Geraden den nötigen Schwung und packte, etwas zu spät, riesig an.
Grayosh wird wie Matilda von Chad Brown trainiert, war die zweite Waffe des Stalles gewesen. Matilda war zum Kurs von 1,7:1 an den Start gegangen.
Es war der zweite Auftritt in den grünen Rennfarben von Peter Brant, im Prix Rothschild (Gruppe I) war sie im August in Deauville für Coach Francis-Henri Graffard nur Zehnte geworden. Danach erfolgte der Wechsel in die USA.
Matilda hatte in Köln in den klassischen Coolmore City of Troy German 2000 Guineas sensationell gegen die Hengste gewonnen, für Züchter und Besitzer Volker Käufling und Trainerin Yasmin Almenräder.











