Rund um den ersten deutschen Auslandssieg des Jahres 2026 gibt es gleich mehrere Geschichten zu erzählen. Den Erfolg von Quick and Wild aus dem Stall von Henk Grewe, der für Golden Horse Racing an den Start ging, gab es in einem Verkaufsrennen. Tatsächlich kam es im Anschluss auch zu einem Besitzerwechsel: Der Amaron-Sohn, der mit einem Verkaufspreis von 18.000 Euro eingesetzt war, wechselte zunächst für 21.327 Euro an Niccolo Rugani, der Quick and Wild im Reclamer geclaimt hatte.
Allerdings blieb das Pferd nicht lange „außer Haus.“ Nachdem Quick and Wild bereits von der Trainingsliste gestrichen worden war, tauchte er kurze Zeit später wieder auf der Liste des Kölner Quartiers von Henk Grewe auf. Auf Nachfrage von GalopOnline.de bestätigte der Trainer den ungewöhnlichen Vorgang: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass Quick and Wild für einen derart hohen Betrag geclaimt wird. Die bisherigen Besitzer wollten ihn nicht ziehen lassen und haben ihn anschließend privat zurückgekauft.“
Eine weitere Geschichte des Rennens betrifft Siegreiter Leon Wolff, der im Nachgang von den französischen Stewards mit einer fünftägigen Sperre belegt wurde. In der Zielgeraden musste Quick and Wild nach außen genommen werden, wobei es zu einer Kettenreaktion mit Wanderlust und Abelard F kam, der dabei beinahe zu Fall kam und schließlich Rang fünf belegte. Eine rennentscheidende Behinderung sah die Rennleitung nicht, wertete die Situation jedoch als gefährliche Reitweise. Die Sperre gilt vom 22. bis 26. Januar – ein für Wolff „günstiger“ Zeitraum, da in dieser Zeit keine Rennen in Deutschland stattfinden. Beim Sonntag, dem 25. Januar, handelt es sich um einen rennfreien Sonntag in Deutschland.











