Ein kurioser Zwischenfall überschattete den Schlusspunkt des gestrigen Renntages im schottischen Perth. Im abschließenden Bumper wurde zunächst der von Mickey Bowen trainierte Ksar D’Oudairies nach Zielfoto-Entscheid zum Sieger erklärt, obwohl bereits Zweifel an der Entscheidung aufkamen.
Denn viele Beobachter hatten den Trainingsgefährten Fiskardo vorne gesehen. Fast eine Stunde nach dem Rennen wurde das Ergebnis schließlich korrigiert: Fiskardo, geritten von Shane Fenelon, erhielt den Sieg zugesprochen – mit einer Nase Vorsprung und zu einer Quote von 15,0:1.
Die Stewards leiteten daraufhin eine Untersuchung ein, da der Zielichter zunächst das falsche Pferd als Sieger ausgerufen hatte. Laut Bericht wurden der Zielrichter, der Zielfoto-Verantwortliche sowie der Vorsitzende der Rennleitung befragt, ehe der Fall an die Zentrale der British Horseracing Authority weitergeleitet wurde.
Für Trainer Mickey Bowen blieb der Sieg im Stall, doch für Jockey James Bowen ging der Treffer natürlich verloren. Brisant blieb zudem, dass die Korrektur erst nach dem „Weighed-in“-Signal erfolgte – sodass die ursprüngliche Entscheidung für Wettabrechnungen bestehen blieb. Einige Online-Buchmacher zahlten daraufhin auf beide „Sieger“ die Wetten aus.












