Riesenaufwertung für den Großen Dallmayr-Preis aus München: Nach dem Ergebnis der Irish Champion Stakes könnte man fast schon voreilig das Münchner Gruppe I-Sommerhighlight als deutsches Rennen des Jahres auszeichnen. Denn der damalige Sieger Hotazhell aus dem Stall von Jessica Harrington und der in München drittplatzierte Wimbledon Hawkeye aus dem Quartier von George Scott machten die Gruppe I-Prüfung in Leopardstown unter sich aus.
Wie bereits in München musste das Zielfoto entscheiden. Wieder war es Hotazhell, der mit einer Nase Vorsprung gewann. Unter Shane Foley setzte sich der 51,0:1-Außenseiter in dem mit 1,14 Millionen Euro dotierten Rennen gegen Wimbledon Hawkeye (nach München schon Gruppe-Sieger im Prix Gontaut-Biron in Deauville) durch. Dahinter belegte der französische Derby-Sieger Constitution River den dritten Platz. Der von Aidan O’Brien trainierte 2,37:1-Favorit sah unter Ryan Moore zunächst wie der mögliche Sieger aus, konnte den Angriffen der beiden aus München bekannten Pferde aber nicht standhalten.
Die in München zweitplatzierte Timeforshowcasing hatte das Rennen schon zuvor aufgewertet (Gruppe I-Dritte in Deauville), und mit Freude wird man das Ergebnis aus Leopardstown jetzt auch in den Lagern der im Dallmayr-Preis auf Platz vier und fünf eingekommenen Seguro und Santagada (gerade frische Gruppe-Siegerin in Iffezheim) aufgenommen haben.
Mehr Aufwertung eines Rennens als diejenige für München gibt es kaum!
Schon zuvor waren in Leopardstown zwei Gruppe I-Rennen entschieden worden. In den Matron Stakes setzte sich die 1,8:1-Favoritin Blue Bolt (Jockey Colin Keane, Trainer Andrew Balding) in den Juddmonte-Rennfarben gegen City Of Memphis und Fallen Angel durch.
Die erstmals auf Gruppe I-Ebene ausgetragenen Golden Fleece Stakes gingen an Darkness Falls, der unter Ryan Moore für Aidan O’Brien als 2,0:1-Favorit erfolgreich war.









