Am Sonntag steht in Köln mit dem Sauren Dachfonds Preis (ex Gerling-Preis) der erste Grand Prix an. 2400 Meter sind in der mit 70.000 Euro dotierten Gruppe II-Prüfung zurückzulegen und natürlich richten sich dabei alle Augen auf den amtierenden Derbysieger und „Galopper des Jahres“ Hochkönig.
Erstmals seit seinem großen Triumph in Hamburg kehrt der von Yasmin Almenräder für den Stall Cloverleaf trainierte Hengst zurück auf die Rennbahn. Im Sattel wird natürlich Nina Baltromei sitzen. Unter Höchstgewicht und mit einem konditionellen Nachteil gegenüber manchem Gegner, ist es für den Derbysieger auch eine Art Neustart. Deshalb dämpft auch die Trainerin etwas die Erwartungen. Auf der Webseite des Kölner Renn-Vereins wird Almenräder wie folgt zitiert. „Wir fahren ohne Druck nach Köln. Er präsentiert sich in sehr guter Verfassung, ist aber noch nicht bei 100 Prozent. Aber er wird gut laufen, soviel kann ich sagen. Ob es für den Sieg reicht, bleibt abzuwarten. Wir sehen sein Laufen auch als Aufbaustart für Baden-Baden.“
Bei den Buchmachern gilt Hochkönig als dritter Favorit hinter dem Vorjahressieger Alleno (Sibylle Vogt), den Marcel Weiß für das Gestüt Ittlingen trainiert, und Eckhard Saurens Enzian (Henk Grewe/Thore Hammer-Hansen). Diese Beiden trafen sich zuletzt schon im Grand Prix Aufgalopp, wobei hier Enzian als Zweiter einen Platz vor Alleno blieb.
Zu den Sieganwärtern zählt auch Rennstall Gestüt Hachtsees Zuckerhut (Bauyrzhan Murzabayev) aus dem Quartier von Peter Schiergen. Zuckerhut gewann hier in Köln im vergangenen Jahr die „Union“ gegen den späteren Derbysieger Hochkönig, sein Saisondebüt gab er jüngst in Hoppegarten. Im Preis von Dahlwitz wurde er zwar nur Fünfter, doch hatte er hier nicht das beste Rennen. Mit der Kondition sollte am Sonntag auch für ihn etwas möglich sein.












