Das dritte Listenrennen des Tages in Hoppegarten, der Preis von Dahlwitz, hatte eine fantastische Besetzung gefunden. Denn in dem mit 30.000 Euro dotierten Listenrennen über 2000 Meter trafen nicht weniger als fünf Gruppesieger aufeinander, darunter auch der Vorjahressieger Wilko aus dem Besitz des Stalles Helena.
Hatte der Mastercraftsman-Sohn aus der Zucht des Gestüts Par Wiedingen vor zwölf Monaten noch unter Regie von Henk Grewe in dieser Black Type-Prüfung dominiert, so war es für den aus einer Pause kommenden Fünfjährigen nun der erste Start für Peter Schiergen. Und diesmal siegte Wilko noch überlegener als im Vorjahr. Im Ziel war die 3,9:1-Chance unter Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev fünf Längen vor Lazio (Waldemar Hickst/Martin Seidl), hinter dem der lange führende Außenseiter Atoso (Sarka Schütz/Michaela Malacova) Dritter wurde. Platz vier ging an Delgardo vor dem innen recht unglücklichen Zuckerhut.
„Das war für mich keine Überraschung, dass er so gewonnen hat. Ich liebe dieses Pferd, denn er ist einer von denen, die ich im Training geritten habe“, so Bauryzhan Murzabayev nach seinem zweiten Tagestreffer. Der kasachische Klassejockey zeigt in Hoppegarten, dass er nichts verlernt hat.
„Wir hatten mit einem guten Laufen gerechnet, aber die Art und Weise war schon imponierend. Wor wir mit ihm als nächstes laufen, klären wir in den nächsten Tagen ab“, so Siegtrainer Peter Schiergen nach dem Rennen.












