Das interessanteste Rennen aus deutscher Sicht war am Samstag, beim Super Saturday in Meydan, sicher das Dubai City of Gold, die mit 1,4 Millionen Dirham dotierte Gruppe 2-Prüfung über 2410 Meter der Grasbahn.
Denn in dem Steherrennen kam der durch seine vier deutschen Gruppe I-Siege (zweimal Großer Preis von Berlin, zweimal Preis von Europa) hierzulande bestens bekannte Rebel’s Romance an den Start.
Und der achtjährige Godolpjon-Crack aus dem Stall von Trainer Charlie Appleby stand im Feld von acht Pferden in ganz klarer Favoritenrolle, 1,2:1 lautete die Quote des Wallachs. Doch dafür mussten die Anhänger des Superstars, der natürlich wieder William Buick im Sattel hatte, auch nie wirklich schwitzen, denn nach einem Rennen aus dem Vordertreffen stellte der Dubawi-Sohn im Einlauf früh die Weichen auf Sieg, sodass sein 21. Erfolg beim 31. Start zeitig feststand.
Der zweite Favorit Fort George (Ed Walker/Kieran Shoemark) lief zwar ein tolles Rennen, doch konnte der den Appleby-Schützling zu keinem Zeitpunkt gefährden, sodass eineinhalb Längen hinter diesem nur Platz zwei für ihn blieb. Bis zu James Owens Burdett Road (Oisin Murphy) auf Platz drei waren es dann schon fünfdreiviertel Längen.
Nach diesem souveränen Erfolg dürfte Rebel’s Romance nun zu den Favoriten auf den Sieg im Dubai Sheema Classic zählen. Das Gruppe I-Rennen über 2410 Meter, das am Abend des Dubai World Cups ausgetragen wird, konnte Rebel’s Romance bereits 2024 gewinnen.
Im Burj Nahaar (Gr.II, 1600 m, Sand, 1,2 Mio. Dirham) gab es einen überlegenen Start-Ziel-Sieg für den von Bhupat Seemar trainierten 3,2:1-Favoriten Commissioner King, der mit Tadhg O’Shea im Sattel seinen Trainingsgefährten The Camden Colt (Richard Mullen) und Hamad Al Jehanis Hypnus (James Doyle) auf die Plätze verwies. Adrie de Vries kam mit Nicolas Caullerys King Gold auf den fünften Platz.













