Nach der Abmeldung von Catherine La Mer kamen am Samstag zum Auftakt in Saarbrücken im Preis der LBS, einem Siegerrennen für die Dreijährigen über 1900 Meter, nur noch drei Pferde an den Start.
Da solche Rennen oft eine taktische Angelegenheit werden, tat Leon Wolff auf dem Favoriten Charleston erst einmal gut daran, sich gleich an die Spitze zu setzen, doch die richtige Taktik wählten am Ende Besitzertrainerin Victoria Wild und ihr Lebensgefährte Benjamin Marie. Der Franzose setzte auf der im Besitz des Stalles Stars Of Fortune stehenden Delire D’Amour (7,2) in der Gegenseite der Schlussrunde aus Position drei kommend einen Überraschungsangriff und nahm sich die Spitze. „Ich wollte mich auf keinen Kampf einlassen und die anderen erst einmal gehen lassen“, sagte Marie im Anschluss an den Sieg, der der erste für die in Iffezheim tätige Victoria Wilde war. Im Einlauf hatte die Sommerabend-Tochter dann genügend Reserven und legte immer entscheidend zu. Die Trainerin selbst erlebte den Premieren-Sieg jedoch nur aus der Ferne, denn sie war an diesem Tag auf einer Hochzeit.
Hinter Delire D‘Amour, die am Samstag schon ihr 28. Rennen absolvierte, hielt Charleston Plat zwei gegen Elmo.










