Wie man in der South China Morning Post nachlesen kann, ist Hong Kong-Boss Winfried Engelbrecht-Bresges unzufrieden mit den Wettumsätzen. Die Saison ist noch jung, gerade einmal sechs Veranstaltungen hat es gegeben, aber während fünf dieser Renntage gingen die Totalisator-Wetten zurück.
Der Jockey Club untersucht nun, welche Gründe es für den Rückgang des lokalen Umsatzes geben könnte. Engelbrecht-Bresges zeigte sich besorgt. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete man letzten Sonntag beispielsweise einen Rückgang um 11,5 Prozent.
„Unser Team untersucht derzeit, woran das liegt“, so Engelbrecht-Bresges am Sonntag nach dem Renntag in Sha Tin. „Wir hatten beim Celebration Cup einige Probleme mit der Teilnehmerzahl – beim letzten Mal waren es 14, diesmal neun. Aber die Kunden sind viel wählerischer, und das letzte Rennen, das auf Qualität ausgerichtet war, war enttäuschend – normalerweise würde ein solches Rennen immer 190 Millionen HK$ einbringen, aber es waren nur 153 Millionen HK$.“
Der Druck ist hoch bei einem Club, der durch Rekorde verwöhnt ist und erst zuletzt eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen musste. Die Regierung ließ die Lizenzvergabe für regulierte Basketballwetten aussetzen, in die der Jockey Club bereits erhebliche Investitionen getätigt hat.
Greg Carpenter, Leiter des Rennsportbereichs, gab an, dass der Kundenstamm in dieser Saison ähnlich sei wie im letzten Jahr, aber die durchschnittliche Einsatzhöhe bei den Wetten habe sich verringert. Engelbrecht-Bresges glaubt, dass die Lösung sein könnte, den Kundenstamm zu erweitern.
Der Jockey Club hat bereits reagiert und am Montag neue Wettoptionen angeboten, darunter eine „Six-up“-Wettart für Simulcast-Rennen und einen zusätzlichen „Six-up“-Wettpool für die ersten sechs lokalen Rennen, beginnend am 11. Oktober.
„Six-up“-Wettpools bei Simulcast-Veranstaltungen werden bereits ab dem kommenden Sonntag verfügbar sein, wenn in Frankreich der Renntag rund um den Prix de l’Arc de Triomphe bewettbar sein wird. Außerdem soll es bei ausgewählten Simulcast-Veranstaltungen mehr „Double-Trio“-Wettpools geben.










