Optisch ist der vier Jahre alte Schimmel Warasch schon ein echter Hingucker, wird immer weißer. Und so weiß wie er mittlerweile ist, so überlegen war der Galiway-Sohn im Auftaktrennen der Samstag-Veranstaltung, dem Berlin Partner-Rennen, in Hoppegarten auch.
Gegen den 1,3:1-Favoriten gab es nach 2400 Meter keine Opposition, einmal zu Beginn der Geraden von Rene Piechulek in Position gebracht, zog er unwiderstehlich an und dann auf und davon.
Agitano wurde vor dem größten Außenseiter Wellness Zweiter, das brachte dann noch eine ordentliche Quote in der Dreierwette: 106,1:1!
Der Jockey nach dem Rennen: „Er hatte eine lange Pause, aber es war ja der sagenumwogene zweite Start nach Pause. Zum Glück hat es dennoch geklappt, es war genug Tempo im Rennen zum Glück.“
Alex Pietsch hatte auf Kaia Tempo gebolzt, die Stute war am Ende Vierte, vor der enttäuschenden New Rocket, zweiter Favoritin im Rennen.
Das Rennen ging ohne Aspen’s Dream ab, die nicht zum Einrücken in die Boxen zu bewegen war. Damit nahmen nur noch fünf Pferde am Auftaktrennen des Tages teil.
Warasch, einst ein 85.000 Euro Auktionskauf von Liberty Racing, steht im Besitz von Auteuil Racing, das ist Trainerin Sarah Steinberg höchstselbst. Steinberg war immer die Trainerin, zwei Starts hatte Warasch für Liberty Racing absolviert, ehe er eine lange Verletzungspause einlegen musste und Steinberg den Schimmel aus der Zucht des Gestüt Ebbesloh übernahm.
„Ich bin glücklich, dass ich ihn übernehmen durfte, danke an Liberty Racing“, so die Trainerin, „ich mag Schimmel sehr. Das waren jetzt bisher keine Monsteraufgaben, wir schauen mal, welche Marke er bekommt, dann schauen wir, wo wir weitermachen.“










