Ciaron Mahers Melbourne Cup! Ehemaliges Pferd des Königs gewinnt

Im Buckingham Palast könnte sich heute jemand ein wenig ärgern, denn der von King Charles III gezogene Point Of Law hat unter Ethan Brown in absolut dominanter Manier den Melbourne Cup gewonnen. Im Sommer hatte Großbritanniens König das Pferd für eine nicht genannte Summe verkauft.

Ciaron Maher, einer der Top-Trainer in Australien, stellte die Dreierwette, mit Zahrann und Juja Kibo auf den Plätzen. Insgesamt schickte er sieben Pferde in das Rennen, das eine ganze Nation stoppt. Eines davon, Royal Supremacy, führte zunächst das Feld an, hatte zwischenzeitlich 20 Längen Vorsprung, doch auf der langen Zielgeraden in Flemington wurde der Wallach müde und das Feld schloss zu ihm auf. 150 Meter vor dem Ziel war aber bereits klar, dass Point of Law der Sieger sein würde, ab diesem Zeitpunkt konnten alle anderen nur noch um eine Platzierung kämpfen.

Der Frankel-Sohn Point Of Law, der unter der Regie von John und Thady Gosden in England zum Gruppe III-Sieger wurde, hatte vor dem Melbourne Cup ein Rennen in Australien bestritten und den ebenfalls zur Gruppe III zählenden Geelong Cup gewonnen. Bester Europäer war der von Joseph O’Brien trainierte Sons And Lovers unter Dylan Browne McMonagle als Vierter.

Nicht 24, sondern nur 23 Pferde waren am frühen Morgen deutscher Zeit auf die 3200 Meter-Reise gegangen. Der von Chris Waller trainierte Asterix wurde von den Stewards wegen der Gabe eines unerlaubten Medikaments gestrichen, was eine Geldstrafe für Waller über 50.000 AUD nach sich zog.

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