Champions Day – Überraschung im Marathon, Favorit gewinnt Sprint

Die Augen waren am Samstag nach Ascot gerichtet! Hier stand der große Champions Day an und der Qatar Racing British Champions Long Distance Cup war die erste von insgesamt fünf Gruppe I-Prüfungen an diesem Tag.

Und gleich zum Start in den Gruppe I-Tag sollte es eine Überraschung geben, denn mit dem von Andrew Balding trainierten Mount Atlas (34:1) hatten wohl nur die größten Optimisten gerechnet.

Doch der Masar-Sohn war in der mit 500.000 Pfund dotierten 3209 Meter-Prüfung vielleicht etwas frischer als einige seiner Gegner. So kam der im Ziel zweitplatzierte Queenstown, der unter Ryan Moore früh die Spitze genommen hatte, zuletzt im Prix du Cadran an den Start, wo er hinter Caballo de Mar, der in Ascot keine Rolle spielte, den dritten Platz belegt hatte. Platz drei ging am Samstag hinter Mount Atlas und Queenstown an den Favoriten Highwayman, der zuletzt das britische St Leger gewinnen konnte. Im Sattel des Siegers saß PJ McDonald, Besitzer von Mount Atlas, der sein erstes Gruppe I-Rennen gewinnen konnte, ist der Kingsclere Racing Club, Züchter das Kingsclere Stud. Für Andrew Balding war es der erste Sieg in diesem Rennen. Vor 29 Jahren gewann sein Vater Ian den Long Distance Cup mit Grey Shot, nun also der zweite Treffer für die Familie Balding.

In den ebenfalls mit 500.000 Pfund dotierten Qatar Racing British Champions Sprint Stakes setzte sich nach 1207 Metern kam es dagegen wie erwartet, als sich der von William Haggas für die Shadwell Estate Company trainierte 2,1:1-Favorit Almeraq unter Tom Marquand durchsetzen konnte. Für den Dark Angel-Sohn war es der dritte Gruppe I-Sieg. Hinter ihm kamen Paborus und Division über die Linie. Marquand wartete dabei geduldig im Pulk, ehe er angriff. Dann setzte er seinen Partner auf den Punkt genau ein und im Ziel hatte Almeraq dann den Kopf in Front. Schon in den Haydock Sprint Cup Stakes hieß der Einlauf Almeraq vor Paborus.

Nach King’s Apostle im Jahr 2008 war der zweite Sieg für William Haggas in diesem Top-Sprint. Tom Marquand trug sich dagegen zum ersten Mal in die Siegerliste des Rennens ein.

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