Die folgende News war ein Aprilscherz: Der Prix de l’Arc de Triomphe steht den Wallachen nach wie vor nicht offen. Und dabei wird es auch bleiben. Die Diskussion über eine Öffnung des Mega-Rennens für Wallache wurde spätestens mit den Erfolgen von Pferden wie Calandagan und Goliath mitunter emotional geführt, doch hat der französische Dachverband „France Galop“ diese nun beendet.
Denn aus Frankreich kam nun die Nachricht, dass man den Wallachen einen eigenen „Arc“ widmen wird. Der sogenannte „Prix de l’Arc de Triomphe des Hongres“ führt wie das Original über 2400 Meter und steht im Gruppe I-Status und soll erstmals am 3. Oktober ausgetragen werden. Damit will man gleichzeitig den Arc-Samstag sportlich weiter aufwerten. Die Dotierung des „Wallach-Arcs“ soll sich auf 2 Millionen Euro belaufen. Das ist deutlich weniger als im Prix de l’Arc de Triomphe, der am 4. Oktober entschieden wird. Man will damit verhindern, dass der Prix de l’Arc de Triomphe, der 2025 von Daryz gewonnen wurde, an Attraktivität verliert.
In der Szene wird die Einführung des neuen Rennens durchaus positiv gesehen. Beide Seiten, die der Traditionalisten und die derer, die für eine Öffnung für Wallache war, sind mit dieser Lösung zufrieden. Für den in Mitbesitz von Philip Baron von Ullmann stehenden Goliath, einen Rebel’s Romance oder einen Calandagan, aber auch für Erdenali, der am vergangenen Sonntag beeindruckend in Saint-Cloud gewinnen konnte, bietet sich mit dem Prix de l’Arc de Triomphe des Hongres eine neue, lukrative Option im Rennjahr 2026.













