BBAG-Auktionsrennen: Last Minute-Gamble Mahasti schlägt Nyela, Rubaiyat 1,2,4

Das erste Highlight am Sonntag, beim zweiten Meetingstag der Grossen Woche von Baden Galopp in Iffezheim, war das Iffezheimer BBAG Auktionsrennen 2026, das mit 102.500 Euro dotierte Zweijährigenrennen für die Stuten.

Zwölf Pferde, und damit deutlich mehr als in manch anderen Jahren, kamen in der 1200 Meter-Prüfung an den Ablauf. Und am Ende machten zwei der Favoritinnen das Rennen unter sich aus. Denn früh im Einlauf hatten sich zwei Rubaiyat-Töchter, Maxim Pecheurs Nyela (Martin Seidl) und die von Bohumil Nedorostek vorbereitete Mahasti (Wladimir Panov), zum Kampf um den Sieg engagiert.

Und in diesem hatte die vom Gestüt Keilhof gezogene Mahasti, die bei ihrem Debüt in Hannover nur von ihrem Trainingsgefährten Bozok geschlagen wurde, der am Dienstag im Zukunfts-Rennen startet, zum Schluss die größeren Reserven, als sie sich mit einem Vorsprung von zweieinhalb Längen gegen Nyela durchsetzte. Bis zu Daenerys Lips (Andreas Suborics/Rene Piechulek) auf Platz drei war der Abstand dann noch einmal eineinhalb Längen.

10.000 Euro hatte Darius Racing bei der BBAG für Mahasti bezahlt, die ihren Kaufpreis natürlich somit nun bereits um ein vielfaches eingaloppiert hat. Erstaunen musste die Siegquote von Mahasti. Denn als das letzte Pferd für das Rennen in die Startmaschine einrückte, und der Totalisator im Rennbahnfernsehen ausgeblendet wurde, notierte sie bei 5,2:1, doch als die Pferde im Ziel waren, stand sie nur noch 2,6:1 (!).

„Sie hat nach dem letzten Rennen einen tollen Sprung gemacht. Sie hat sich toll entwickelt, tolle Nerven, ein richtig erwachsenes Pferd schon“, so Siegjockey Wladimir Panov nach dem Rennen.

„Ich denke, sie hat sich noch einmal verbessert. Sie ist ein gutes Pferd und natürlich ist die Winterkönigin das Ziel und ich denke auch, dass sie die 400 Meter weiter laufen kann“, so Darius Racings Racing Manager Holger Faust nach dem Rennen. Für Darius Racing war es der zweite Sieg in diesem Rennen. 2020 hatte bereits Kahar für die hellgrün-rosa Farben gesiegt.

Für den im Gestüt Ohlerweiherhof aufgestellten Deckhengst Rubaiyat, der seinen ersten Jahrgang auf der Bahn hat, und fünf der zwölf Starterinnen stellte, gab es ein Riesenergebnis, denn neben den beiden Erstplatzierten stellte er mit Belle Jument auch noch die Vierte, und als Siebte verdiente auch die ebenfalls von dem Areion-Sohn stammende Zauberflöte noch Geld.

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