Oft genug hatte Henk Grewes Tulpar sich in dieser Saison mit Platzierungen zufrieden geben müssen. Doch am Sonntag, pünktlich zum höchstdotierten Ausgleich II des Jahres, passte in Düsseldorf alles für den vierjährigen Counterattack-Sohn aus dem Besitz von Kevin und Theo Friderich.
Im 40. Großen Sparkassen-Familien-Cup, dem mit 30.000 Euro dotierten 1400 Meter-Rennen, kam der Favorit nach einem Rennen von der Spitze aus zu seinem zweiten Saisonsieg. Zwar wurde der Wallach in der Zielgeraden von Jutta Mayers Cyanea (Leon Wolff) gestellt, doch wehrte er sich gegen die Stute, die vielleicht sogar kurz vorbei war, hartnäckig, und kam als Sieger über die Linie.
Sein Trainer stellte in der Statistik somit den alten Zwei-Punkte-Vorsprung auf Peter Schiergen wieder her. Willy Knuimans Ice Baby (Esentur Turganaaly Uulu) und Crefelder (Axel Kleinkorres/Wladimir Panov) komplettierten die Viererwette, die 726,0:1 zahlte.
„Das Rennen lief komplett nach Plan. Er hat heute schön gekämpft, was nicht unbedingt typisch für ihn ist“, so Siegreiter Thore Hammer-Hansen nach dem Sieg mit dem 2,4:1-Favoriten.










