Die Farben, die vor sechs Tagen Goliath im Preis von Europa zum Sieg getragen hatte, leuchteten am Samstag in Hoppegarten auch nach dem BBAG Auktionsrennen.
Zum Sieg getragen im als Preis der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin gelaufenen 1400 Meter-Rennen durch den drei Jahre alten Alson-Sohn Askalon. Für Besitzer Philip Baron von Ullmann schaffte Askalon das Kunststück, nach Dresden und Hamburg sein drittes Auktionsrennen zu gewonnen. 90.250 Euro hat er in seiner Karriere jetzt an Rennpreisen eingaloppiert.

Das war sehenswert, wie der Hengst aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof, den Peter Schiergen in Köln trainiert, mit enormem Kampfgeist auf der Geraden Bahn Bapp (Thore Hammer-Hansen) in die Schranken verweisen konnte, Dritter wurde Avyaan vor dem Favoriten Asker.
Jockey Bauyrzhan Murzabayev: „Wir sind sehr leicht nach vorne gekommen, da hat er dann ein wenig überlegt, er hat sich dann zurückgekämpft.“
Das Finish war tatsächlich einer der sehenswerten Endkämpfe in diesem Jahr, lange ging es Kopf-Kopf, ehe Askalon sich am Ende dann noch durchsetzen konnte.
Vier Siege bei neun Starts stehen nun für Askalon zu Buche. Coach Peter Schiergen: „Ich hoffe, dass er noch einen Sprung macht über Winter, ein Rennen bekommt er wohl noch, er wird uns noch Spass bringen.“










