Scheich Mohammeds Godolphin-Operation sorgte auch am Sonntag, dem zweiten Tag der Arqana Vente d’Aout, für die Schlagzeilen und ließ es richtig in Deauville mächtig krachen. Fünf Pferde erzielten am Ende einen Preis einer Million Euro und mehr, viermal hieß der Käufer Godolphin!
Gleich zweimal durchbrach man dabei auch die Grenze von zwei Millionen Euro. Das war bei der Lot-Nummer 82 und der Lot-Nummer 149 der Fall. Die Nummer 82 gehörte zu einem Wootton Bassett-Sohn aus der Giant’s Causeway-Tochter Miss Lech, die vom Haras de l’Hotellerie präsentiert wurde. Der Hammer fiel bei 2.400.000 Euro. Wieder einmal kämpfte auf der anderen Bieterseite Coolmore mit, und wieder einmal behielt Anthony Stroud für Godolphin die Nerven und somit auch die Oberhand. „Viele Wootton Bassetts wird es nicht mehr geben“, sagte Stroud über den Vater des Jährlings, der im September 2025 überraschend abgetreten war. „Der Jährling ist sehr leichtfüßig und bewegt sich sehr gut“, ergänzte Stroud, der Godolphin gegen Coolmore schon am Samstag einen Millionen-Jährling sichern konnte.
Eine weitere Niederlage am Auktionsring musste Coolmore dann auch beim zweiten Zwei-Millionen-Euro-Kauf des Tages einstecken. Bei 2.300.000 Euro gab Stroud das entscheidende Godolphin-Gebot für einen Frankel-Sohn aus der Night Of Thunder-Stute Rumbles Of Thunder an. Auch Ed Sackville und Michael Donohoe von der BBA Ireland hatten ihre Fühler nach dem vom Baroda Stud präsentierten Hengst ausgestreckt. „Es ist zwar eine Binsenweisheit, aber er stammt von Frankel, der, wie wir alle wissen, der fantastischste Deckhengst ist, und seine Mutter ist eine siegreiche Stute von Night Of Thunder“, so Stroud, der darauf verwies, dass es sich um den gleichen Cross wie bei der Epsom Oaks-Siegerin Thundering On handelt.











