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Von Groupon zum Rennpferd

Es ist eine fast schon unglaubliche Geschichte, aber eine solche schreibt eben der Galopprennsport ‚Äď immer wieder. ‚ÄěAber ich bin doch nur ein kleines Licht im Rennsport‚Äú, antwortet Jens B√∂hm, als die Sport-Welt anl√§sslich der Ver√∂ffentlichung seiner Geschichte bei ihm nachfragt.

Da läuft ein Rennpferd durchs Dorf

Am 11.11. war es in M√ľnchen mal wieder so weit. Erich Pils erschien beim letzten Rennen der M√ľnchener Saison doch noch auf dem Siegerpodest. Der 14-fache lokale Champion ist seit dem Ende seiner langj√§hrigen Trainerkarriere dem Rennsport weiterhin erhalten geblieben. √úber die Jahre betreute der 66-j√§hrige Daglfinger, der bekanntlich seit einigen Jahren ein Gasthaus in seiner Heimat f√ľhrt, immer noch eine Handvoll Pferde als Besitzertrainer.

Das etwas andere Rennpferd

Fast jeder Rennpferdebesitzer kennt dieses Gef√ľhl. Die Hoffnung, einen richtigen Crack zu besitzen. Nicht jedem ist dieses Privileg aber verg√∂nnt. Manchmal sind es auch die ‚Äěnormalen‚Äú Galopper, die durchaus viel Freude bereiten k√∂nnen. Und dann w√§ren da auch noch die vermeintlichen ‚ÄěLeistungstr√§ger‚Äú, die im Endeffekt noch nicht einmal ihren Hafer verdienen k√∂nnen. Eine gesunde Mischung ist in der Regel der Weg zum Besitzergl√ľck. Was aber tun, wenn man ein Pferd sein Eigen nennt, das weder in die eine noch in die andere Kategorie passt.

Rennpferd und Therapeut

Marc Timpelan und Torqueville in Bad Harzburg

¬†Am vergangenen Samstag gelang dem siebenj√§hrigen Wallach Torqueville sein zehnter Erfolg. Das alleine k√∂nnte schon reichen, um einmal beim Trainer und Besitzer des Pferdes nachzufragen. Aber wenn man die Hintergrundgeschichte von Torqueville und Marc Timpelan kennt, ist es noch viel mehr als ‚Äěnur‚Äú zehn Siege. Am Dienstagmorgen erfolgte das Telefonat mit Marc Timpelan und es mussten nicht viele Fragen gestellt werden, denn er begann direkt die ganze Geschichte √ľber und um Torqueville zu erz√§hlen.

Wie alles begann

Die besten Pferde waren im Derby vorne

Nun hat er es endlich geschafft. Adrie de Vries, der im Vorfeld schon oft die Chance hatte, das Derby zu gewinnen, es dann aber aus den unterschiedlichsten Gr√ľnden nicht realisieren konnte, sicherte sich mit dem Windsto√ü-Halbbruder Weltstar beim 13. Versuch seinen ersten Triumph im Deutschen Derby.

Timo Horn √ľber das "Erlebnis Klassiker"

Timo Horn, Torh√ľter des 1. FC K√∂ln und Rennpferd-Besitzer, stach am Montag bei allem Gewusel im K√∂lner F√ľhrring vor dem 33. Mehl-M√ľlhens-Rennen heraus. Kein Wunder, mit seinen 1,92 Meter √ľberragte er die meisten Menschen, die um ihn herum standen. Seit ein paar Jahren z√§hlt der 24-J√§hrige, der in diesem Jahr mit den ‚ÄěGei√üb√∂cken‚Äú den schweren Gang ins Bundesliga-Unterhaus antreten musste, regelm√§√üig zu den G√§sten im Weidenpescher Park, aber auch in Iffezheim war er bereits zu Besuch.

Ein Besuch bei Night Wish in der Normandie

Die grauen Wolken h√§ngen schwer √ľber der Landschaft, als wir durch die Normandie fahren. Das Ziel: das Haras de Montaigu im √Ėrtchen Nonant-Le-Pin, rund 115 Kilometer von Bayeux gelegen. Wir haben uns aus der Bretagne kommend auf den Weg weiter √∂stlich gemacht. Gut drei Stunden dauert die Autofahrt. Vorbei an Argentan und seiner Rennbahn und dem Haras du Pin, einem der gr√∂√üten franz√∂sischen Nationalgest√ľte. Angekommen in der Normandie wird klar: wir sind im Pferdeland.

"In Zukunft auch Derby und Oaks gewinnen"

Seit mehr als 40 Jahren z√§hlt das Cheveley Park Stud der Eheleute David und Patricia Thompson zu den f√ľhrenden Adressen Europas. Ob als Zuchtst√§tte, Heimat von stets mehreren Deckhengsten, als Auktionsanbieter oder Eink√§ufer und vor allem auch als Besitzer von Pferden in Training. Allein die nackten Zahlen dokumentieren das Ausma√ü: Cheveley Park Stud ist im Besitz von 140 Mutterstuten und hat 137 Pferde bei 15 verschiedenen Trainern in Training. Die Liste der Gruppe-Sieger, die im in Newmarket ans√§ssigen Cheveley Park Stud ihre Kinderstube erlebten, ist schier endlos lang.

Mit Treve kam das Beste zum Schluss

Nach 40 Jahren wird mit Criquette Head-Maarek eine der erfolgreichsten Trainerinnen Europas in den Ruhestand treten. Wie die 69-j√§hrige Chantilly-Trainerin vor wenigen Tagen bekanntgab, wird sie ab 1. Februar keine Pferde mehr trainieren. ‚ÄěIch werde bald 70, habe 40 gro√üartige Jahre als Trainerin erlebt, jetzt ist es an der Zeit, aufzuh√∂ren‚Äú, so die Tochter des gro√üen Alec Head und Schwester von Frankreichs fr√ľherem Spitzenjockey und jetzigen Spitzentrainer Freddy Head.

Fr√ľh der erste Arc-Sieg

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