Top-Story

Für alle Fälle - Pferde-Frau Carola Ortlieb

1981 war sie der erste weibliche Jockey der Bundesrepublik, wechselte einige Jahre später ins Trainerlager, wo sie innerhalb von sieben Jahren – Stationen waren Frankfurt und Iffezheim - gut 100 Sieger sattelte. Sie beendete diesen Lebensabschnitt mit der Begründung, dass sie nicht der Pferde wegen einen Schlussstrich gezogen habe, sondern wegen der Besitzer. Sie habe keine Lust gehabt, ständig hinter dem Geld herzulaufen. Und viele hätten dennoch nicht bezahlt.

(29.04.2002)

Der Karrieresprung - Paul Harleys neuer Job

Paul Harley am Handy für ein Interview zu erwischen, das ist momentan gar keine einfache Sache. Der Mann ist vielbeschäftigt, setzt sich in seinem neuen Job voll ein. An einem Dienstagnachmittag haben wir jedoch Glück, der neue Rennstallmanager des Gestüts Schlenderhan nimmt sich Zeit. Obwohl er gerade einer besonderen Aufgabe nachgeht.

(29.04.2002)

Ivan Allan: Der wahre Magier in Hong Kong

Er ist seit vielen Jahren einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Internationalen Turfszene. Ivan Allan, führender Trainer in Hong Kong, auch selbst erfolgreicher Besitzer und seit einigen Jahren Stammgast auf den europäischen Auktionen. Auch in Deutschland war Ivan Allan bereits auf Einkaufstour.

(09.04.2002)

Das neue Superteam: Ein Ire in Weilerswist

Ein Trainer, der oben mitmischen will, der muss einen Stalljockey haben.“Der dies sagt, der ist inzwischen selbst einer, am Einhundert-Pferde-Stall von Christian von der Recke: Warren O’Connor, 33, Ire, geprägt von Höhen und Tiefen in einer Karriere, die jetzt fast schon zwanzig Jahre umspannt. Und die sich derzeit in Weilerswist abspielt.

(09.04.2002)

Adrie de Vries: Mäders neuer "Jockey-Mumm"

Die Saisoneröffnung des Krefelder Rennclubs von 1997 war wieder so ein Tag, wo der holländische Championjockey Adrie de Vries die Gegner im Ziel hinter sich gelassen hatte. Zum achten Mal in der laufenden Saison und wieder einmal für den Stall seines Arbeitgebers Jan Pubben. Beide gehören mittlerweile zum festen Bestandteil der Programme, vor allem auf den westdeutschen Bahnen, Ausflüge in den Süden oder gar Norden der Bundesrepublik sind doch eher rar.

(09.04.2002)

Dr. Alajos Szemes und sein Erfolgs-Geheimnis

Erst wenige Wochen ist es her. Da fährt ein weißer Audi, durchaus älteren Datums, von Köln-Marsdorf in den nördlicheren Ortsteil Weidenpesch. Sein Ziel: der Rennstall von Andreas Schütz. Am Steuer: Dr. Alajos Szemes, seit Jahren der Tierarzt des Vertrauens an diesem Quartier. Royal Dragon hat sich verletzt, wird von ihm genauestens untersucht, geröntgt.

(12.03.2002)

Das Olympia des Turfs: Dubais Millionenrennen

Es ist das Meeting der Superlative. Wenn es um Preisgelder geht, dann werden hier alle Rekorde gebrochen: Dubai. Wüstenemirat am Persischen Golf. Urlaubsparadies für Millionen von Menschen, Domizil der Ölscheichs und Superreichen. Einmal im Jahr trifft sich hier die gesamte Turfwelt. Einmal im Jahr versammelt sich auf der Rennbahn Nad Al Sheba jeder, der im internationalen Vollblutgeschäft Rang und Namen hat. Von Coolmore über Wildenstein bis hin zum Aga Khan. Und dann natürlich das mächtige Godolphin-Imperium. Logisch, der Lokalmatador darf nicht fehlen.

(12.03.2002)

Mouchovas unverhoffter Weg an die Lady-Spitze

Satte 11 Siege stehen schon nach knapp drei Monaten der Saison 2002 auf dem Konto von Hana Mouchova, der aktuell erfolgreichsten Amazone. “Ich bin mehr als zufrieden,” meint die gebürtige Tschechin, die vor allem im Sattel von Chico Charly, aber auch auf dem „Szemes-Methusalem“ Monsieur Ebano glänzte.

(12.03.2002)

Der 16-Nationen-Treff der Amateure

Der Präsident der Fegentri, Baron von der Recke, lud die Mitglieder der Fegentri ein. Fast überwältigend war die Anzahl der Zusagen. Vertreter aus 16 Nationen waren nach London gereist, um über die weiteren Ziele der Fegentri abzustimmen und natürlich auch, um teilweise langjährige Freunde zu treffen. Es waren vertreten: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien (Gastgeberland), Holland, Irland, Italien, Madagaskar, Norwegen , Österreich , Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien, Ungarn, USA/Canada.

(22.02.2002)

Der Rennsport im „Ballermann-Land“

Spanien, das ist für Otto-Normalverbraucher in erster Linie Mallorca, Ballermann, Stierkampf und allenfalls noch Real Madrid oder der FC Barcelona. Selbst für eingefleischte Turffans ist der spanische Rennsport ein Buch mit sieben Siegeln, dabei ist die iberische Halbinsel so ziemlich das einzige Land in Europa, in dem sich ein deutlicher Aufwärtstrend im Rennsport abzeichnet.

(22.02.2002)

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