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Erika Mäders schneller 'Haus- und Hofhund'

Galopprennbahn Bremen, 27. Oktober. Widrige Bedingungen, Land unter auf dem Geläuf, nur wer ganz weit außen in der Nähe der Sandbahn galoppierte, hatte eine Chance zu gewinnen. Schließlich das Hauptereignis, der Große Preis der Freien Hansestadt Bremen. Mehrere Dreijährige am Start, teilweise geschonte Pferde.

(03.11.2002)

Der Werning-Clan - Ein Leben für diesen Sport

Soviel steht fest. Sollte es im deutschen Galopprennsport an reiterlichem Nachwuchs mangeln, ist einer nicht Schuld daran. Reiner Werning, sechzig Jahre, Trainer in Dortmund-Wambel. Werning darf sich Vater von sieben Kindern nennen, von denen bis auf eine Ausnahme alle im Rennsport aktiv waren oder es noch sind. Aktuellstes Beispiel sind Sohn Pascal Jonathan und Tochter Katharina Daniela, die es in dieser Saison bislang gemeinsam auf 25 Siege brachten.

(03.11.2002)

Die Seriensiegerin aus dem kleinem Quartier

Dass ein Pferd bei sechs Starts fünfmal gewinnt, ist nicht unbedingt die Regel. Schon gar nicht, dass es trotz Aufgewicht von Mal zu Mal leichter gewinnt. Und erst recht nicht, wenn es aus einem ländlichem Quartier kommt, in dem nur zwei Pferde beheimatet sind. Es gibt jedoch eine Stute in Deutschland, bei der das der Fall ist. Sunmoon Island, die Turtle Island-Tochter die für die violett-gelben Farben des Stalles San Marco von Wolfgang Wagner aus Lorsch startet.

(12.10.2002)

Sabrina Schwinn - Im letzten Galoppsprung

Es war schon ein bemerkenswertes Wochenende für die erst siebzehnjährige Sabrina Schwinn, denn die deutsche Championesse von 2001 holte sich nach dem nationalen auch ihren ersten internationalen Titel. Eingeladen hatte die AROC (Austrian Racehorse Owner Club) zu diesem Highlight der Amateure.

(12.10.2002)

Die Godolphin-Macht schlägt wieder mal zu

Vierzehn Jahre mussten vergehen, bis wieder ein fünfjähriges Pferd den Prix de l`Arc de Triomphe gewinnen konnte. 1988 stürmte Tony Bin unter John Reid zum Sieg im Bois de Boulogne. 2002 brachte nun Marienbard die Prestige-Prüfung an sich. Ebenfalls fünfjährig markierte der Caerleon-Sohn den dritten Arc-Treffer für seinen Besitzer Mohammed Al Maktoum.

(12.10.2002)

Samum - Ein Rennpferd das Geschichte schrieb

Wie gut war er denn nun wirklich, dieser Hengst namens Samum, die einzigartige Derby-Explosion? Eine GAG-Marke von 102 Kilo attestiert ihm fraglos ein Zeugnis der Extraklasse. Aber vielleicht war er ja sogar noch einen Tick besser, vielleicht gehörte er tatsächlich zu den besten Pferden, die der deutschen Vollblutzucht jemals entsprungen sind. Für 60.000 Mark wechselte der Hengst Samum im September 1999 in den Besitz von Franz-Günther von Gaertner.

(23.09.2002)

Turf Travel - Im Galopp um die ganze Welt

Es ist ein Ein-Mann-Unternehmen, aber ein überaus erfolgreiches und aufstrebendes: Turf Travel, Veranstalter von Galopp-Reisen, Touren zu den bedeutendsten Rennsport-Ereignissen der Welt. Der Kölner Andreas Sauren, dem Metier als Besitzer (u.a. gehört ihm zusammen mit seinem Bruder Eckhart der Klassesprinter Kaka) seit vielen Jahren eng verbunden, organisiert die Trips in die weite Welt des Turfs.

(23.09.2002)

Die Zweijährigen-Kracher von Ralf Rohne

Trainer Ralf Rohne ist auf einem guten Weg. Im Winter kam mit Horst-Dieter Beyer ein Besitzer an den Stall, der zuvor als sehr „wechselfreudig“ galt. Seit er in Gelsenkirchen bei Ralf Rohne ist, scheinen diese Zeiten passé, denn Rohne und Beyer können Erfolge vorweisen. „Bereits auf der Sandbahn im Winter hatten wir einige Sieger, das ging dann auch gut weiter. Wobei man sagen muß, dass für mich die Siege nicht so entscheidend sind, denn unser Handicapsystem bestraft Sieger gerade in unteren Handicapregionen manchmal zu stark.

(23.09.2002)

Der wirklich heiße Auktionsherbst 2002

Deauville und Baden-Baden sind vorbei, die ersten Etappen der „Auktionsschlacht“ 2002 geschlagen. Doch es stehen weitere Termine an. National in Krefeld, München, Mülheim und wieder Baden-Baden, international insbesondere in Newmarket. Vor allem die „Houghton Sales“ Anfang Oktober bieten Jahr für Jahr Spitzenjährlinge an.

(04.09.2002)

Der oft unterschätzte Jockey Waldemar Hickst

Er wird immer und immer wieder unterschätzt. Das liegt wohl vor allem daran, dass er einen unorthodoxen Reitstil pflegt. Waldemar Hickst sitzt anders auf dem Pferd als die meisten Jockey-Kollegen. Oder: es sieht zumindest so aus. Die Erfolge sind indes beachtlich: 582 Siege hat Hickst bis dato im Rennsattel errungen, 41 sind es bis jetzt schon in der Saison 2002. Waldemar Hickst: das ist der unterschätzte Jockey auf Deutschlands Rennbahnen, der zuletzt noch auf Listenebene mit Dictum im Coolmore Stud Baden-Baden-Cup in Iffezheim erfolgreich war.

(04.09.2002)

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