Top-Story

„Lomitas hatte fraglos etwas ganz Spezielles“

Lomitas

In seinem jetzigen Quartier, im ostwestfälischen Ravensberg, wo auf traditionellem Boden Turfhereon aus früheren Epochen wie Windbruch, Waidwerk oder Windwurf, in jüngerer Vergangenheit Lavirco, Novellist oder Protectionist trainiert wurden, hatte die von Andreas Wöhler auserkorene Nr. 1 nicht das alles entscheidende schnellere Laufen als die Konkurrenten gelernt.

(24.03.2016)

„Ihm habe ich sogar Ammerland zu verdanken“

1988. 20 Pferde rücken für das 119. Deutsche Derby in die Startboxen ein. Nach 2:31,8 Minuten hat wieder einmal ein Außenseiter im „Rennen aller Rennen“ zugeschlagen. Luigi, trainiert von Uwe Ostmann in Mülheim an der Ruhr, geritten vom damaligen englischen Spitzenjockey Walter Swinburn, schlägt nach einer begeisternden Kampfpartie die mitfavorisierte Alte Zeit, auf der Peter Remmert auch bei seinem letzten Derbyritt der so lang ersehnte Derby-Erfolgt versagt bleibt.

(01.02.2016)

„Ich dachte, er sei bei uns unschlagbar“

Nebos nach dem Sieg im Großen Preis von Berlin

Nur noch wenige Stunden, dann fällt in Neuss zwei Tage vor Silvester der Vorhang für die Saison 2015. Das Finale um das Jockey-Championat steht unmittelbar bevor. Nach dem letzten Rennen erfolgt die Championatsfeier. Hein Bollow, die lebende Turflegende, wird  die Laudatio auf Vinzenz Schiergen, der es erneut zum Champion der Amateurrennreiter gebracht hat, halten. Zeitig trifft Hein Bollow aus Köln ein, nimmt im Restaurant im zweiten Stockwerk der Tribüne auf der Neusser Rennbahn Platz.

(11.01.2016)

Zahnschmerzen kosteten den Derby-Sieg

Uwe Ostmann

Fast auf den Tag vor drei Jahren trafen wir uns zu einem Nachmittagskaffee im Golfclub auf der Mülheimer Galopprennbahn. Nun verabredeten wir uns zu Beginn der Woche erneut, im „Kaffee Botanischer Garten“ in Mülheim/Ruhr. Im Grunde auch nur ein größerer Katzensprung vom Raffelberg entfernt. Ging es vor drei Jahren um den wenige Tage zuvor in Rente gegangenen Trainer Uwe Ostmann, so war nun die aktuelle Sport-Welt-Serie „Meine Nr. 1“ der Anlass des Treffens.

(15.12.2015)

Das war die Gruppe-Saison 2015

Die deutsche Gruppesaison 2015 endete am vergangenen Sonntag in Krefeld  Stadtwald mit dem Niederrhein-Pokal, den wie im Jahr 2014 der von Sascha Smrczek trainierte Vif Monsieur gewann. Die Gruppe III-Prüfung im Stadtwald war das letzte von 44 Pattern-Rennen, die in dieser Saison hierzulande gelaufen wurden. Sieben Gruppe I-, zwölf Gruppe II- und 25 Gruppe III-Rennen gab es in Deutschland in diesem Jahr. Und diese Rennen standen eigentlich von Beginn an ganz im Zeichen eines Stalles, nämlich dem von Andreas Wöhler.

(26.11.2015)

Abschied vom alten Longchamp

So soll es in Zukunft in Longchamp aussehen

Das vergangene Wochenende war ein Rennsport-Ereignis der Superlative.

(08.10.2015)

Turfdonna ist die neue Stuten-Königin

Turfdonna beim Diana-Sieg unter Eddie Pedroza

Die 157. Auflage des Stutenderbys wird aus einem ganz bestimmten Grund in die Historie dieses Stutenklassikers eingehen. Erstmals in der Geschichte wurde die Gruppe-I-Prüfung durch die Doyen-Tochter Turfdonna von einer Stute gewonnen (Zum Video), die in australischen Farben zum Zuge kam. Genauer gesagt, für ein Besitzer-Syndikat aus Down Under, für das in Düsseldorf Seamus McPeake anwesend war.

(14.08.2015)

Graham Lee: der "einmalige" Jockey

Graham Lee

Vor wenigen Wochen sorgte in Frankreich ein Ereignis für Aufsehen, das über den üblichen Tellerrand eines nackten Resultates hinaus ging. Da hatte doch tatsächlich ein junger Mann, der 2014 Champion der französischen Hindernisjockeys war, im Sattel von Khalid Abdullahs New Bay das französische Derby gewonnen. Keine drei Wochen später spielte sich in England ähnliches ab.

(25.06.2015)

Auf einen Kaffee mit Heinz Baltus

Alleine stand er am letzten Samstag auf der Rennbahn im Magdeburg Herrenkrugpark nicht eine Sekunde. Stets hatte er einen Gesprächspartner an seiner Seite. Was im Grunde auch nichts Ungewöhnliches ist, denn Heinz Baltus steht als Präsident dem Renn-Verein in der Ottostadt in Sachsen-Anhalt vor. Ruhig und verbindlich mit Besuchern, Besitzern, Funktionären oder Pressevertretern plaudernd, wird Heinz Baltus ganz offensichtlich allen Gesprächspartnern gerecht.

(27.04.2015)

Eine Botschafterin des Rennsports

Susanna Santesson

Es war ein Schock für die deutsche Turfszene und für viele internationale Rennsport-Aktive, als am Freitagmorgen die Nachricht vom plötzlichen Tod von Susanna Santesson die Runde machte. Die in vielen Bereichen des deutschen und internationalen Galopprennsportes als Funktionär tätige, ehemalige Amateurreiterin war in einem Frankfurter Krankenhaus im Alter von 69 Jahren am Donnerstagabend verstorben, nachdem sie am Morgen auf dem Flughafen vor einem geplanten Flug nach Los Angeles (dort wollte sie den Darley Awards beiwohnen) zusammengebrochen war.

(10.04.2015)

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