Top-Story

Ein Besuch bei Night Wish in der Normandie

Die grauen Wolken hängen schwer über der Landschaft, als wir durch die Normandie fahren. Das Ziel: das Haras de Montaigu im Örtchen Nonant-Le-Pin, rund 115 Kilometer von Bayeux gelegen. Wir haben uns aus der Bretagne kommend auf den Weg weiter östlich gemacht. Gut drei Stunden dauert die Autofahrt. Vorbei an Argentan und seiner Rennbahn und dem Haras du Pin, einem der größten französischen Nationalgestüte. Angekommen in der Normandie wird klar: wir sind im Pferdeland.

(23.04.2018)

"In Zukunft auch Derby und Oaks gewinnen"

Seit mehr als 40 Jahren zählt das Cheveley Park Stud der Eheleute David und Patricia Thompson zu den führenden Adressen Europas. Ob als Zuchtstätte, Heimat von stets mehreren Deckhengsten, als Auktionsanbieter oder Einkäufer und vor allem auch als Besitzer von Pferden in Training. Allein die nackten Zahlen dokumentieren das Ausmaß: Cheveley Park Stud ist im Besitz von 140 Mutterstuten und hat 137 Pferde bei 15 verschiedenen Trainern in Training. Die Liste der Gruppe-Sieger, die im in Newmarket ansässigen Cheveley Park Stud ihre Kinderstube erlebten, ist schier endlos lang.

(26.02.2018)

Mit Treve kam das Beste zum Schluss

Nach 40 Jahren wird mit Criquette Head-Maarek eine der erfolgreichsten Trainerinnen Europas in den Ruhestand treten. Wie die 69-jährige Chantilly-Trainerin vor wenigen Tagen bekanntgab, wird sie ab 1. Februar keine Pferde mehr trainieren. „Ich werde bald 70, habe 40 großartige Jahre als Trainerin erlebt, jetzt ist es an der Zeit, aufzuhören“, so die Tochter des großen Alec Head und Schwester von Frankreichs früherem Spitzenjockey und jetzigen Spitzentrainer Freddy Head.

Früh der erste Arc-Sieg

(30.01.2018)

Dauerhafte Verpachtung wird angestrebt

Einst deckten im Gestüt Harzburg solch Turfgrößen wie Luciano oder Platini. Zuletzt startete auf diesem traditionsreichen Boden am Fuße des Brockens der Schlenderhaner Derbysieger Adlerflug in seine fulminante Karriere als Deckhengst. Mittlerweile deckt er in seinem Heimatgestüt in Quadrath-Ichendorf. Aktuell ist durch die Rennwoche Leben im Gestüt, die Gastpferde sind dort untergestellt. Doch nach dem Ende der Renntage im Harz ist von einem Pferd im Gestüt wenig zu sehen.

(11.08.2017)

Die Stimme des Ostens auf Abschiedstour

Kult. Dieses Wort wird in der heutigen Zeit sehr schnell, fast schon etwas inflationär, verwendet. Doch auf Hartmut Faust trifft es ohne Zweifel zu. Als „Stimme des Ostens“ ist der 65-Jährige seit 1976 am Mikrofon des Rennkommentators tätig, anfangs in Hoppegarten, später auf allen Bahnen in Ostdeutschland. Das, was Manfred Chapman in der Bundesrepublik war, war Faust in der DDR. Doch mit der Wiedervereinigung fräste sich die markante Stimme des Werder Bremen-Fans auch in die Gehörgänge der Turf-Fans in den „alten Bundesländern“ ein.

(31.05.2017)

Erneut einen großen Fisch an Land gezogen

„Schoss im Einlauf aus dem Hintertreffen durch das Feld, siegte in riesigem Stil“. Das Pferd, das aus Sicht des Beobachters eine solch euphorische Kommentarzeile nach dem Erfolg eines Gruppe-III-Rennens kreiert bekommt, dürfte noch zu weit Höherem berufen sein. Die Rede ist von Delectation, die am Ostermontag in der Tat im Stile einer Classic Lady die wichtige Kölner Generalprobe für die großen Stutenklassiker gewann.

(24.04.2017)

"Dubai ist eine völlig andere Welt"

Lange war Gregor Axler im Ausland, nun ist er zurück in Deutschland und arbeitet am Kölner Stall von Waldemar Hickst. Zuletzt war er als Arbeitsreiter bei Stephane Cerulis in Deauville beschäftigt, doch der 48-Jährige ist weitaus mehr im internationalen Rennsport herumgekommen. Im November 2003 machte sich Gregor Axler, dem als Jockey 168 Siege gelangen, auf in die weite Welt und begann in Dubai für Godolphin und Trainer Saeed bin Suroor zu arbeiten. In den letzten fünf Jahren in Deutschland war er am Asterblüte-Stall von Peter Schiergen beschäftigt.

(28.03.2017)

"Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus"

Hans Wirth und somit der Züchter des Millionen-Siegers der H.H. The Emir’s Trophy, Chopin, befand sich am letzten Samstag in La Roque-Baignard. Genau dort, im Haras d‘ Ombreville, erreichten wir Hans Wirth am Montagmorgen und somit jenen Züchter,  der 2013 seinen Santiago-Sohn nach dessen imponierendem Sieg im Krefelder Dr. Busch-Memorial an Qatar Racing von Sheikh Fahad Al Thani verkauft hatte.

(03.03.2017)

Die Kunst des An- und Verkaufs

Wir sind früh im Februar. Alles kocht in den Rennställen mehr oder weniger noch auf Sparflamme. Auch weil der Winter recht stark und zäh ist. Dennoch sind die ersten Vorboten für die in einigen Wochen mehr und mehr auf Touren kommende Saison zu spüren. Was die Auktionen angeht, so sind die ersten bereits über die Bühne gegangen. In dieser Woche lädt Tattersalls in Newmarket zur February Sale ein. Das älteste Auktionshaus Europas bietet so querbeet alles an: Mutterstuten, Jährlinge, zweijährige und ältere Pferde in  Training.

(03.02.2017)

Seiten