Top-Story

Eine Turf-Legende wird 100

Wer den aktuellen Grünen Kalender aufschlägt, stößt auf ein besonderes Fotodokument, dass Frank Sorge das Treffen der Turflegenden nennt. Hein Bollow, Heinz Jentzsch, Fritz Drechsler und Werner Krbalek haben Turfgeschichte geschrieben, brachten es zusammen auf über 9.000 Siege. Und nun feierte Werner Krbalek seinen 100. Geburtstag.

(03.01.2012)

Coolmoore vs. Godolphin: Der ewige Galopp-Fight

Frühjahr 1984: Als der Privatjet durch den arabischen Himmel jagte, hielten drei Männer an Bord Kriegsrat. Trainerlegende Vincent O‘Brien, sein Schwiegersohn und Coolmore-Mitbesitzer John Magnier und Robert Sangster, zu diesem Zeitpunkt einer der weltgrößten Besitzer. Sie befanden sich auf dem Weg nach Dubai, zu einem Treffen mit ihrem schärfsten Konkurrenten um die Vormachtstellung im Vollblutgeschäft; Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum.

(08.12.2011)

'Eine solche Stute hatte ich in meiner Karriere noch nie'

Es muss eine kalte Nacht im Weidenpescher Park gewesen sein, überall bedeckt Raureif den Boden. Der Winter klopft an, und der Nachtfrost wird fortan ein ständiger Begleiter sein. Anders die Temperaturen rund 10.000 km entfernt in Fernost. In Tokio, wo am frühen Sonntagmorgen des 27. Novembers mitteleuropäischer Zeit, der Japan-Cup stattfinden wird, sind es nachts 11, tagsüber 15 Grad.

(24.11.2011)

Vom Traum einen Gruppe I-Sieger zu züchten

Es gibt Geschichten, die kann eigentlich nur der Rennsport schreiben. Als sich am vergangenen Sonntag der dreijährige Sholokhov-Sohn Esmondo (das Foto zeigt den Etzeaner Stallion Sholokhov) die zur Gruppe I zählende Grande Course de Haies de 3 Ans in Auteuil sicherte und damit an die Spitze der Nachwuchshürdler im Nachbarland avancierte, waren auch seine Züchter Heinrich Löhndorf und Thomas Schwind nicht nur mit dem Herzen dabei.

(11.11.2011)

'Who is this horse there. Is it from another star?'

Vielleicht waren die Worte eines englischen Rennsport-Journalisten die zunächst Treffendsten überhaupt. Als sich Danedream gut zweihundert Meter vor dem Ziel mit allergrößter Leichtfüßigkeit von der Konkurrenz abzusetzen begann, sprudelte es aus ihm heraus: Who is this horse? Wow. Is it from another star? Übersetzen braucht man dies wohl nicht und Widersprechen bestimmt auch nicht.

(04.10.2011)

'Nebos war der Beste'

Wenn am Sonntag Rennsportlegende Hein Bollow dem Kölner Traditiontitel Preis von Europa im Weidenpescher Park wie gewohnt seine Aufwartung macht und die Mütze zur Begrüßung schwenkt, zahlreiche Hände schüttelt oder bei der Siegerehrung sein langgezogenes „Gratuliiieeerre“ den siegreichen Besitzern ausspricht, dann ist es wieder ein ganz besonderer Tag für alle Beteiligten.

(23.09.2011)

Ein Herz für Steher

Oskar und Maria Höll haben in ihrem Leben schon einiges im Galopprennsport erlebt, Schicksalsschläge wie tolle Siege. Der Galopprennsport bestimmt seit vielen Jahren ihren Tagesablauf. Und nachdem der dreijährige Hengst Rosello unter Andre Best am vergangenen Sonntag als großer Außenseiter einige der besten Steher Deutschlands hinter sich gelassen hat, dürfen die beiden wieder träumen.

(08.09.2011)

Bye Bye Dave Richardson

David Kenneth Richardson verlässt nach mehr als 40 Jahren Rennsportkarriere die Turfbühne. Er zählt zweifellos zu den Großen im Deutschen Galopprennsport, ein professioneller Sportsmann, der nicht zuletzt mit seinem englischen Humor, seinem stets freundlichen wie aufgeschlossenen Wesen eine weitere Lücke in der Szene hinterlassen wird.

„Lebbe geht weiter“ hat einmal Dragoslav Stepanovic, ehemaliger Eintracht Frankfurt-Trainer gesagt, genau diesen Satz machte sich „Sparks“, wie er noch heute von seinen Freunden genannt wird, zum Lebensmotto.

(18.08.2011)

Die Rückkehr ins Fernsehen

Ulli Potofski tritt gleich mal auf die Erwartungsbremse. „Man kann unsere Sendung nicht mit der früheren Telewette bei SAT 1 vergleichen. Wir haben eingeschränkte Mittel“, sagt der Moderator und Produzent von „Galopp Live“. Seit Ende Mai läuft die Galopp-Sendung auf Sport1 (ehemals DSF) im frei empfangbaren Privatfernsehen.

(29.07.2011)

Glücksspielstaatsvertrag könnte doch kippen

Der zum Jahresende fällige neue Glücksspielstaatsvertrag droht an seiner Unvereinbarkeit mit geltendem EU-Recht zu scheitern. Nach Informationen von „Welt Online“ bereitet die EU-Kommission ein Schreiben an die Bundesländer vor, in dem sie auf die rechtlichen Mängel des bisherigen Entwurfs hinweist. Werden diese von den Ländern nicht korrigiert und der Staatsvertrag in seiner jetzigen Form in Kraft gesetzt, könnte auf Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren und damit eine Klage am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg zukommen.

(22.07.2011)

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