Zweiter Tag in Doberan: Alle Augen auf Erics Halbbruder

Am zweiten Renntag des Ostsee-Meetings in Bad Doberan ist es wieder soweit. Dann steht der Ladys Day mit dem traditionellen und berühmten Hutwettbewerb auf dem Programm, der von LOTTO und TOTO Mecklenburg-Vorpommern zu einem festen Bestandteil der jährlichen Renntage geworden ist. Natürlich winken wieder tolle Preise für die schicken Damen und deren schönen Hüten. Aber auch auf dem grünen Rasen wird einiges geboten.

So stehen sieben Galopprennen auf dem Programm und gleich zu Beginn sind die Zweijährigen angesprochen, wobei mit acht Startern das Feld der Youngsters etwas größer als in jüngster Vergangenheit ausgefallen ist. Vor einem Jahr gewann hier ein gewisser Eric in den Farben von Gabriele Gaul, Vorstandsmitglied des Badischen Rennvereins Mannheim.

Dabei konnte zu diesem Zeitpunkt natürlich keiner ahnen, dass der damals Zweijährige in Diensten von Christian von der Recke bei seinem nächsten Auftritt gleich zum Großverdiener avancieren sollte und 100.000 Euro durch den Sieg im Ferdinand Leisten-Memorial in Baden-Baden einstrich. Vierter war zu dieser Zeit kein Geringerer als der spätere Gruppe I-Sieger Lucky Lion. Es sollte aber noch besser kommen, denn Eric wurde sensationell Vierter im IDEE 145. Deutschen Derby in Hamburg.

Jetzt wird man natürlich gespannt im Doberaner Führing auf Erics Halbbruder Eastside One schauen, der sein Debüt mit Sabrina Wandt geben wird. Auch er bekam eine Nennung für das Auktionsrennen in Iffezheim. In diesem Jahr scheint die Konkurrenz vor allem von einigen der führenden hiesigen Trainer aber recht groß zu sein. Noch vor einer Woche sattelte bereits Waldemar Hickst einen Sieger bei den Zweijährigen, der Kölner Coach ist dieses Mal durch die bereits gelaufene Elusive Army vertreten.

Auch sein Kollege Andreas Wöhler, bei den Youngsters stets zu beachten, ist mit der Debütantin Magic Moments an der Ostsee mit dabei. Die Mutter Moonlight Dance war beim ersten und einzigen Start in Hannover erfolgreich. Die meiste Erfahrung bringt Racy Rules aus dem Krefelder Quartier von Mario Hofer mit, die bereits zweimal Rennbahnluft schnupperte.

Einigen Anhang wird sicherlich Peter Schiergens Ammerländerin Tuscany auf sich vereinen, denn die Mutter Tuiga war eine frühreife Zweijährige. Mehr zum zweiten Renntag in Bad Doberan lesen Sie in der kommenden „Sport-Welt“.

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