Das Al Fahidi Fort, eine Gruppe II-Prüfung über die Meile auf der Grasbahn, die mit 250.000 Dollar dotiert war, war das Highlight beim Donnerstagsrenntag auf der Rennbahn Meydan in Dubai. In er Favoritenrolle stand dabei Godolphins Rio de la Plata, doch der Klassemeiler blieb unter Frankie Dettori bei seinem Saisondebüt unter den Erwartungen.
Als 25:10-Favorit gestartet, war der Siebenjährige aus dem Stall von Saeed bin Suroor in der Zielgeraden an der Außenseite zwar in Angriffsposition, fand aber nicht in den höheren Gang und kam deshalb auch beim zweiten Dubai-Start seiner Karriere nicht für einen vorderen Platz in Betracht.
Auch der von Mike de Kock (auf dem Foto mit Christophe Soumillon) trainierte Master of Hounds, dem man neben Rio de la Plata die besten Chancen eingeräumt hatte, war diesmal kein Siegkandidat, er kam schließlich aber immerhin noch als Dritter über die Linie. Für ihn sprang aber das zweite de Kock-Pferd ein.
Es handelte sich dabei um den ehemaligen Schützling von Aidan O’Brien, Viscount Nelson. Unter Kevin Shea siegte die 90:10-Chance sicher gegen den Hamdan Al Maktoum-Vertreter Albaasil (Richard Hills) aus dem Stall von Trainer Doug Watson. Platz vier ging an Derbaas, ein weiteres Hamdan-Pferd.
Den obligatorischen Godolphin-Sieg hatte es trotz der Pleite von Rio de la Plata bereits zuvor gegeben, als der ebenfalls von Saeed bin Suroor trainierte Delegator (L.Dettori, 35:10) das mit 175.000 Dollar höchstdotierte Handicap des Tages über 1400 Meter gewann.
Einen guten zweiten Platz belegte der im Besitz von Rupert Plersch stehende Jardim (M.de Kock/K.Shea) in einem 1900 Meter-Handicap auf der Sabdhan, in dem es um 110.000 Dollar ging.











