Lediglich eine kleine deutsche Delegation von fünf Pferden reiste am Freitag ins französische Nachbarland. Auf der Galopprennbahn von Deauville sprangen am Ende dennoch zwei zweite Plätze heraus. Eine recht ordentliche Quote. In einem Dreijährigenrennen (24.000 Euro) über 1300 Meter während der Matinee musste sich Mario Hofers Kolonel mit Maxime Guyon nur Lover Boy geschlagen geben.
Der 917:10-Außenseiter aus dem Rennstall von Pia Brandt hatte unter Jockey Antoine Hamelin am Ende der 1300 Meter einen Kopf Vorteil vor dem Stadtwald-Galopper Kolonel (Foto). Damit bestätigte Kolonel seine gute Form in Deauville. Mitte Dezember kam er dort in einem ähnlichen Rennen unter Filip Minarik auf einen dritten Rang.
Für den zweiten deutschen Silberrang sorgte William Mongils Amatrix unter Eddy Hardouin. In einem Reclamer für die Youngsters (20.000 Euro) über die Distanz von 1500 Meter siegte wiederum ein Pferd von Pia Brandt. Unter Maxime Guyon siegte die 98:10-Chance Cassini. Sascha Smrczeks Thunderbird (Filip Minarik) blieb hier unplatziert.
Ebenfalls außerhalb der Geldränge blieben Lou Bega (Marion Weber/Delphine Santiago) und Ante Portas (William Mongil/Maxime Guyon) in ihren Verkaufrennen für Dreijärhige. Beide Prüfungen waren mit 17.000 Euro dotiert und führten über 1500 Meter.











