Bis zum 9. Januar und damit zwei Tage länger als im Vorjahr hat es in der Saison 2012 gedauert, ehe der erste Sieg eines deutschen Galoppers jenseits der Grenzen perfekt war. Für diesen sorgte am Montagabend im belgischen Ghlin der von Wilfried Kujath trainierte Chester House-Sohn Obelisk (Foto), der unter Jozef Bojko als 47:10-Favorit gewann.
In einem 2100 Meter-Altersgewichtsrennen, das mit 8.000 Euro dotiert war, siegte der Zehnjährige überlegen mit vier Längen gegen den von Piet van Kempen trainierten Dome Rocket, hinter dem Sarah Weis‘ Auenboss (A.Weis) Dritter wurde. Kurios; die Dreierwette in diesem Rennen zahlte 21.121:10, obwohl auch Auenboss zum Favoritenkreis zählte.
Eine halbe Stunde später gab es gleich Sieg Nummer zwei für die deutschen Pferde, als der von Hans Blume vorbereitete Weipert (David Breux, 71:10) in einem Verkaufsrennen über 2300 Meter (6.400 Euro) über Regine Weißmeiers Warstein (Marian Falk Weißmeier) triumphierte. Auch hier gab es viel Geld, denn die Zweierwette zahlte 1.229:10.
Im dritten Rennen, in dem deutsche Pferde an den Start kamen, einem 8.000 Euro-Altersgewichtsrennen über 950 Meter, kam Christian Sprengels Glueckskeks (Pascal van De Keere) auf den vierten Platz, während Fushin (Sarka Schütz/Alexander Pietsch) Sechster wurde.












