Volles Programm am Ostermontag in Hannover (zum Tagesmarkt). Neun Rennen werden auf der Neuen Bult ab 13.45 Uhr entschieden. Im Osternest liegen dabei auch zwei Listenrennen. Eines war von Anfang an geplant, das andere übernahm aus Hoppegarten, die ihren für den Sonntag geplanten Renntag absagen mussten (wir berichteten). Die Gäste auf der „Bult“ wird es freuen, sportlich geht es also hoch her und wer das Team um Präsident Gregor Baum kennt, der weiß, dass man auch abseits des Geläufs zum traditionellen VGH-Renntag einiges anbieten wird.
Als fünftes Rennen wird der mit 25.000 Euro dotierte Großer Preis der Landschaftlichen Brandkasse Hannover über 1200 Meter entschieden (zum Langzeitmarkt). Mit dabei auch Pavel Vovcenkos Schäng (Jaromir Safar), der im vergangenen Jahr mit dem Großen Preis von Rossmann ein ähnliches Listenrennen in Hannover gewinnen konnte. Natürlichg zählt er zum Kreis der Favoriten.
Zu den Gegnern zählt u.a. ein vom Dominik Moser trainiertes Brümmerhofer Trio. Da wäre an erster Stelle Artistica zu nennen. Die Areion-Tochter stieß mit ihrem Erfolg in der zur Gruppe III zählenden Silbernen Peitsche 2017 in die Elite der deutschen Flieger vor. Am Montag sollte die Bahn- und Distanzsiegerin, die von Wladimir Panov geritten und die in diesem Rennen von ihren Trainingsgefährten Celebrity (Andrasch Starke) und Making Trouble (Maxim Pecheur) begleitet wird, durchaus um den Sieg mitkämpfen. Einer der besten Flieger der letzten Jahre ist Andreas Wöhlers Shining Emerald. Der in Besitz von Jaber Abdullah befindliche Clodovil-Sohn zählt mittlerweile sieben Jahre. Der „Oldie“ zog sich im vergangenen Jahr eine Verletzung zu und kam aus diesem Grund in 2017 nur dreimal an den Start. Nach Rang vier in der Goldenen Peitsche war für den Schimmel, der weichen bis schweren Boden bevorzugt, Schluss. Nun ist aber alles ausgestanden und für den Triumphator der Goldenen Peitsche von 2015 und den Sieger des silbernen Pendants von 2015 und 2016 stehen in dieser Saison wieder die Fliegerprüfungen auf Listen- und Gruppe-Parkett auf der Agenda.
Das zweite ist der Große Preis der VGH Versicherungen (25.000 Euro) über die Meile (zum Tagesmarkt). Das Rennen ist den Stuten vorbehalten und könnte für einige Kandidatinnen der Startschuss in eine Saison sein, an deren Ende ganz andere Aufgabe bewältigt wurden. So wie im Falle der von Andreas Wöhler für Albert Darboven trainierten Prima Violetta, für die die „Diana“ im vergangenen Jahr wohl zu früh kam, die sich später dann noch eine Listenprüfung schnappen konnte. Im Verlauf ihrer Karriere als Vierjährige soll die Areion-Tochter Grupperennen bestreiten. Prima Violetta, die in Hannover von Eduardo Pedroza geritten wird, trifft auf sieben Gegner, darunter auch die in den German 1.000 Guineas zweitplatzierte Peace in Motion aus dem Rennstall von Waldemar Hickst. Dr. Christoph Berglars Hat Trick-Tochter kam 2017 verletzungsbedingt nur dreimal an den Start, steht nun aber zu neuen Taten bereit und soll auch in Grupperennen für Aufsehen sorgen.













