Zwei Millionen-Zuschuss f?r die Hannoversche Rennbahn

Am Ende des letzten Renntages der Saison 2010 in Hannover hatte Rennvereinspräsident Gregor Baum deutliche Worte gefunden: „Wenn sich die Kommune an den Kosten der Unterhaltung der Rennbahn nicht beteiligt, kann es sein, dass es bald keine Pferderennen mehr auf der Neuen Bult geben wird.“

Es mag sein, dass diese Worte lediglich als eine Art Drohgebärde ausgesprochen worden sind. Ob Drohgebärde oder nichgt, die Worte sind jedoch an richtiger Stelle gehört und auch umgesetzt worden. Zwei Millionen Euro wurden von der zuständigen Kommune für die Neue Bult bewilligt, die teilweise über 10.000 Besucher pro Renntag anzieht und damit einen gewichtigen Teil der Freizeitgestaltung in der Region beiträgt.

Diese Finanzspritze tut auch Not. Die Gebäude und die Tribüne stammen schließlich aus dem Jahr 1973, so dass eine Sanierung dringend geboten ist, die aus dem Rennbetrieb, der seit der Ägide von Gregor Baum regelmäßig eine schwarze Null schreibt, nicht zu finanzieren ist.

Auch wenn das Geld der Kommune zweckgebunden ist und nicht zur freien Disposition des Rennvereins steht, ist dieses ein deutliches Zeichen der Politik pro Rennsport, das in den aktuell schwierigen Zeiten mehr als willkommen ist.

Es könnte sogar sein, dass die Verantwortlichen über einen achten Renntag für die nächste Saison nachdenken können. Über die Situation des Galopprennsports in Hannover wird die Sport-Welt in einer ihrer nächsten Ausgaben ausführlich berichten.

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