Es geht in den deutschen 2.000 Guineas in diesem Jahr um die Nachfolge von Excelebration (Foto), der später ein französisches Gruppe I-Rennen gewann und aktuell zum dritten Mal nur an Frankel scheiterte. Deshalb gilt das Mehl-Mülhens-Rennen 2012 auch in England als Möglichkeit, früh in der Saison hochwertige internationale Meriten zu erlangen (Zum Langzeitmarkt).
Caspar Netscher und Red Duke werden am Pfingstmontag mit diesem Ziel über den Kanal übersetzen. Zwar sieht es derzeit so aus, als wäre keiner dieser zwei ein Excelebration und doch sind die zwei Gäste von der Insel echte Brocken!
Im englischen Pendant in Newmarket hatten sie es Anfang des Monats noch zu schwer und belegten hinter dem Sieger Camelot eine gute Länge voneinander getrennt die Plätze neun und elf.
Für 230:10 gestartet hatte Caspar Netscher dabei zeitweise sogar die Führung, bevor er im Finish einen Gegner nach dem anderen passieren lassen musste und ihm der Weg auf weicher Bahn vielleicht schon etwas weit wurde.
Dennoch war das in dieser Gesellschaft kein Versagen des Dutch Art-Sohnes, der zweijährig zunächst immer besser wurde. Nach seinem Debutsieg und zwei Geldrängen gelangen zwei Listen- und eine Gruppe II-Platzierung. Nach zwei anschließenden Gruppe II-Treffern wollte man es auch noch auf höchstem Niveau wissen.
Zunächst war er als Fünfter auf Gruppe I-Parkett nur gut eine Länge geschlagen, bevor er als Achter beim Breeders‘ Cup auch über den Berg gewesen sein könnte.
Beim Jahresdebut klappte es in Newburry jedenfalls sofort auf Gruppe III-Level (das Rennen gewann im Vorjahr kein Geringerer als Frankel), bevor ihm zuletzt im Klassiker ebenso wenig ein Zacken aus der Krone brach wie Red Duke, der dort für 670:10 nie aus dem Hintertreffen weggekommen war.
Der Hard Spun-Sohn hat in seiner ersten Rennzeit ebenfalls auf Gruppe II-Level gewonnen und war in derselben Klasse in Meydan als Fünfter achtbar in die Saison gestartet.
RaceBets.com schätzt Caspar Netscher als stärkere der beiden England-Waffen ein und macht den Hengst in einem extrem offenen Rennen zum 60:10-Co-Favoriten.










