Es sah nach Rechnung vor dem Rennen schon ganz günstig für die beiden Deutschen aus, die den Prix Quintette (Altersgewichtsrennen, 24.000 Euro, 2000 m) für weibliche Jockeys anvisierten. Am Ende hatte der dreijährige Hengst Lapao aus dem Stall von Werner Hefter (Foto) unter Brigitte Renk das Rennen in der Tasche. Der in Iffezheim vorbereitete Daylami-Sohn behielt im Ziel einen Halsvorteil vor Werner Baltromeis Canall (St. Hofer).
Auf Sieg zahlte Lapao, der auch am Arc-Tag in Longchamp angetreten war, mit 47:10 bei den Franzosen noch erstaunlich gut, denn besonders viel wurde dieses Mal nicht verlangt. Und mit Brigitte Renk war eine der besten Reiterinnen engagiert worden.
Die Zweierwette der beiden deutschen Pferde brachte 177:10. Auf dem driten Platz landete dann mit dem Royer-Dupre-Schützling Kolkata (Fr. C. Launay) einer der gefährlichsten Ställe unseres Nachbarlandes.
Und es kam noch dicker. Der bereits auf Gruppe-Ebene siegreiche Forthe Millionkiss setzte die tolle Stallform von Uwe Ostmann in diesem Herbst fort, konnte unter Yann Lerner im Prix Biribi (Altersgewichtsrennen, 33.000 Euro, 1600 Meter) zuschlagen. Die 93:10-Chance bezwang mit Freminius (D. Boeuf) wiederum einen Deutschen, denn Werner Baltromei zeichnet hier verantwortlich.
Im Ziel trennte die beiden im Mülheim vorbereiteten Galopper gerade einmal ein kurzer Hals. So nah waren sie sich wohl am Raffelberg noch nie!
In diesem Rennen zahlte der Zwilling 169:10, und die Dreierwette mit Lorgan (M. Guyon) an dritter Position brachte 3635:10.
Bereits in der ersten Prüfung des Tages hatte Werner Baltromei mit Maita (D. Boeuf) das zweitplatzierte Pferd stellen können. Die Zweijährige Tertullian-Tochter verkaufte sich in einem großen Feld außerordentlich teuer, musste als 69:10-Chance (19:10 auf Platz) nur La Pitalugue (Pierre-Charles Boudot) den Vortritt lassen.
Im toten Rennen drittes Pferd in dieser Prüfung wurde Dr. Andreas Boltes The Miss McArdle (H. Grewe), die sich wie Maita in bester Form präsentierte.











