Die Nachricht schlug in Turfdeutschland wie eine Bombe ein: Torsten Mundry (Foto), einst hocherfolgreicher Jockey und später auch im Trainerlager auf Anhieb erfolgsorientiert tätig, zog sich Mitte Dezember zurück. Zurück von seinem Trainerberuf, zurück aus seiner engsten Umgebung. Der Grund: Bei Torsten Mundry wurde ein Burn-Out-Syndrom diagnostiziert.
In einer kurzer Mitteilung hatte sein damaliger Arbeitgeber Gregor Baum mit diesem Inhalt die Öffentichkeit informiert, verbunden auch mit der Bitte, aufgrund des Krankheitsbildes von Torsten Mundry seine Privatsphäre und die seiner Lebensgefährtin zu respektieren und Nachfragen ausschließlich an Gregor Baum zu richten.
Daran hatte man sich natürlich zu halten. Knapp zwei Monate sind nun vergangen und Torsten Mundry ist zurück im Alltag. Nun gab es ein erstes, kurzes Gespräch. ‚Mit mir ist soweit wieder alles in Ordnung, bin wieder im Alltag zurück‘, so Torsten Mundry am Samstag gegegnüber GaloppOnline.
In diesem Telefonat wollte der Derby-Siegreiter von Lavirco und Trainer der Henkel-Diana-Siegerin Enora verständlicherweise noch nicht auf weitere Details eingehen. In der kommenden Woche wird sich Torsten Mundry zu einem ausführlichen Gespräch mit einem Redakteur der Sport-Welt treffen.
‚Im Moment treibe ich sehr viel Sport und habe auch vor, in Kürze bei einer rennsportlichen Veranstaltung zu erscheinen. Ich plane und arbeite an meiner Zukunft‘, so ein optimistischer, hoffnungsvoller Torsten Mundry.
Im Galoppsportlager ist man über diese erste Entwicklung von Torsten Mundry natürlich sehr erfreut, alle drücken ihm für seine Zukunft beide Daumen.











