Es ist die Rückkehr an die Stätte seines größten Triumphes Am 7. November gerieten die deutschen Fans ins Staunen. Mit anderthalb Längen Vorsprung wies er ein starkes Feld im Premio Roma, einem Gruppe I-Rennen, in die Schranken. Am Sonntag kehrt Soldier Hollow nach Rom zurück, der Park Wiedinger in der italienischen Hauptstadt den nächsten Titel auf höchstem Parkett.
Als „Galopper des Jahres 2004“ tritt der inzwischen fünfjährige In the Wings-Sohn die Reise in die italienische Hauptstadt an. Sein Ziel ist der Premio Presidente della Repubblicca, in dem sage und schreibe 440.000 Euro auf der 2000 Meter-Distanz zu verdienen sind.
„Er hat sehr gut gearbeitet, wir sind ganz zufrieden mit ihm“, berichtet Trainer Peter Schiergen. Zusammen mit Madresal, der am Samstag in Listenrennen in Mailand startet, arbeitete der Crack, beide wussten ihrem Trainer zu gefallen. Soldier Hollow ist der einzige Hoffnungsträger aus hiesigen Ställen, da Andreas Wöhler den Fährhofer Dayano doch nicht aufbietet.
Elf Pferde waren noch unter Order, auch der Tanaka-Crack Rakti, der allerdings auch am Samstag in den Lockinge Stakes in Newbury starten könnte. Der Premio Regina Elena (Gruppe II, 233.750 Euro, 1600 m), der italienische Stuten-Klassiker, geht ohne deutsche Beteiligung über die Bühne.
Ebenfalls am Sonntag greift eine Hindernis-Armada aus unseren Ställen in Mailand ins Geschehen ein beim Kampf um ausgesprochen hohe Geldpreise. Die Grande Steeple Chase di Milano (Gruppe I, 124.000 Euro, 5000 m) steht auf der Agenda von Dzino (Paul Johnson) und Gleitaar (X), beide in Training bei Pavel Vovcenko, sowie von Rosenbrief (Thierry Steeger/Christian von der Recke).
Höchsten Status besitzt auch die Gran Corsa Siepi di Milano (92.000 Euro, 4000 m) auf der Hürdenbahn, die die beiden Vovcenko-Hoffnungen Ajesha (X), Crocodily Daddy (Paul Johnson) ebenso ansteuern wie die von Werner Glanz entsandten Isarella (Xavier Hondier) und Tiger Blade (X).
Die Corsa Siepi dei 4 Anni (Gruppe II, 84.700 Euro, 3600 m, Hürdenrennen) nehmen möglicherweise American Oak (X/Mario Hofer), Driver (Paul Johnson/Pavel Vovcenko), Falling Star (Xavier Hondier/Manfred Weber), Quirino (Thierry Steeger/Christian von der Recke) in Angriff.
Bleibt noch Bise a go go (Paul Johnson/Pavel Vovcenko) im Premio Staffe d´Oro (Gruppe III, 59.400 Euro, 3600 m, Jagdrennen) an diesem Tag der vielen Hindernis-Chancen.










