Mehrfach glänzte die antrittsschnelle Big Shuffle-Tochter Quadrupa auf Listen- und Gruppeparkett in Düsseldorf, mit dem Ehrenrang hinter Anna Monda in den 1000 Guineas als absolutem Highlight. Vor exakt zwölf Monaten sah es im Großen Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf ebenfalls lange sehr günstig aus für die Stute aus dem Quartier von Christian von der Recke. Auf den letzten Metern zog allerdings Nightdance Forest noch an ihr vorbei, verwies Quadrupa auf den Ehrenplatz.
An diesem Sonntag, wenn das Listenrennen für dreijährige und ältere Stuten in die nächste Auflage geht und es mit 25.000 Euro allerdings nur noch die Hälfte des damaligen Preisgeldes zu verdienen gibt, unternimmt die vierjährige Fuchsstute einen neuen Anlauf in diesem 1400 Meter-Rennen.
Etwas ungewöhnlich wirkt das Management schon, denn nach zwei sehr mäßigen Formen zu Beginn dieser Saison und einer mehrmonatigen Pause bestieg die Stute erst vor wenigen Tagen einen Transporter.
In Saarbrücken hatte ihr Trainer ein kleines Altersgewichtsrennen ausgesucht, in dem sie die Konkurrenz voll und ganz beherrschte. Mit Adrie de Vries (Foto), der diesmal wieder im Sattel sitzt, versteht sich die Stute blendend, darf man ihr auch diesmal einiges zutrauen.
Allerdings stellen sich ihr zwei Kandidatinnen aus England in den Weg, vor denen man jedoch kaum in Ehrfurcht zu erstarren braucht. Peter Chapple-Hyams Heat of The Night (mit Terry Hellier im Sattel) reist mit zwei sechsten Plätzen auf Listen-Ebene an, während die von Eoghan O´Neill vorbereitete Nebraska Lady (mit Richard Mullen) sogar noch sieglos ist.
Aus Frankreich kommt Priere, mit der Nicholas Clement gerne solch ein Rennen einmal gewinnen würde nach zahlreichen Platzierungen der Machiavellian-Tochter in der Vergangenheit. Zuletzt landete sie hinter Omasheriff und vor einigen anderen deutschen Sprintern in einem 1000 Meter-Listenrennen. Jean-Michel Breux ist der Partner der Vierjährigen.
Der älteren Garde gehören auch die Bahnspezialistin Annatira (Andreas Boschert) und vor allem Delora (Karoly Kerekes) an, die als Fünfjährige noch einmal einen weiteren Sprung gemacht hat und unter der Regie von Manfred Weber zuletzt in einem ähnlichen Rennen in Mailand ungemein gefiel.
Die dreijährigen Stuten haben auf höherem Level 2006 noch wenig überzeugen können. Am besten in dem Quartett des Derby-Jahrgangs gefällt Neila (Andrasch Starke), auch wenn die von Waldemar Hickst trainierte Diktat-Tochter beim Comeback in München über den letzten Platz noch nicht hinauskam.
Princess Kintyre (Marvin Suerland), Alte Sage (Annika Rosenbaum bekommt den Ritt) und Dotti (Andreas Helfenbein) müssen einen weiteren Sprung bewältigen, um hier an „Black Type“ zu kommen.
Leider sind die Starterfelder im Rahmenprogramm recht übersichtlich ausgefallen, doch ist das eine Woche vor dem Meeting in Iffezheim auch auf anderen Bahnen der Fall. Innerhalb der acht Prüfungen sind vor allem der Ausgleich II und das Zweijährigen-Rennen zu erwähnen.











