Zirconic Star schlägt den Weltmeister

Gute Pferde dürfte man auch am Ostermontag in Köln in den beiden Rennen für den Derbyjahrgang gesehen haben. In der ersten der beiden Dreijährigenprüfungen, einem 1600 Meter-Rennen, setzte sich die von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierte Lawman-Tochter Double Dream (Eduardo Pedroza, 25:10), im letzten Jahr Vierte im Preis der Winterkönigin, überlegen mit viereinhalb Längen Vorsprung gegen Mario Hofers Nacar durch, hinter der die letztjährige Winterkönigin-Dritte Pagella mit weiteren zweieinviertel Längen Abstand den dritten Platz belegte (Zum Video).

„Sie hat natürlich auch von ihrer Rennerfahrung profitiert“, hieß es aus dem Team der Siegerin, die nach ihrem Badener Start vom Stall Leon an ihre jetzigen Eigner verkauft wurde, und von Markus Klug zu Andreas Wöhler wechselte. Für Double Dream geht es nun im Karin Baronin von Ullmann-Rennen weiter, ehe danach die German 1.000 Guineas (Zum Langzeitmarkt) für die Stute auf dem Programm stehen.

Derbykandidaten sah man im Maidenrennen über 1850 Meter, denn drei der sieben Starter dieses Rennens besitzen noch eine Nennung für das „Blaue Band“. Und zwei aus diesem Trio fochten dann auch den Kampf um den Sieg aus. Yasmin Almenräders Schimmel Zirconic Star, der im Winter bereits auf der Sandbahn in Dortmund erfolgreich gewesen war, setzte sich dabei nach Kampf mit einer halben Länge Vorsprung gegen den Lokalmatadoren Weltmeister aus dem Besitz von Kölns Rennvereins-Präsident Eckhard Sauren durch (Zum Video). 22:10 gab es auf den Sieg des von Ian Ferguson gerittenen Samum-Sohnes aus dem Besitz des Rennstalles Gestüt Hachtsee, der sich mit diesem Sieg im Derby-Wettmarkt von RaceBets weit nach vorne brachte (Zum Langzeitmarkt).

Dritter wurde viereinhalb Längen zurück der norwegische Gast Pas de Secrets aus dem Stall von Wido Neuroth. Der Sieger hat eine Nennung für das Oppenheim-Union-Rennen in Köln, wie er Richtung Derby marschiert, ist aber noch offen. Seine Trainerin war besonders vom Ritt von Ian Ferguson angetan. Zufrieden war aber auch Peter Schiergen mit dem Saisondebüt von Weltmeister, der nach einem weiteren Maidenrennen in das Oppenheim-Union-Rennen vor Ort gehen könnte.

Deutschlands höchsteingeschätzter älterer, siegloser Hengst bleibt weiterhin der Ittlinger Lovato, denn der Vierjährige aus dem Stall von Peter Schiergen musste sich im ersten Rennen der Kölner Saison, einem Sieglosenrennen über 2200 Meter, als 14:10-Favorit der von Markus Klug trainierten Sacrifice My Soul (Andreas Helfenbein, 78:10) geschlagen geben (Zum Video).

 

 

 

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