Am kommenden Samstag (22. Oktober) findet auf der Mailänder San Siro-Bahn Italiens letzter Klassiker der Saison statt, das mit 88.000 Euro dotierte und über 2800 Meter führende St. Leger Italiano. Nicht weniger als neun der zehn Starter haben im Übrigen deutsche Wurzeln, acht Kandidaten werden sogar direkt in Deutschland trainiert.
Wie überhaupt die Pferde diesseits der Alpen eine sehenswerte Bilanz aufzuweisen haben, gewann doch im vergangenen Jahr der Ammerländer Burma Gold für den Kölner Trainer Peter Schiergen und zuvor Caudillo (Foto) aus dem Bolte-Quartier in Lengerich (Zum Langzeitmarkt).
Der zählt auch aktuell wieder zu den aussichtsreichen Kandidaten und tritt mit Luca Maniezzi im Sattel an. Dr. Andreas Bolte: ‚Die für ihn obligatorische Sommerpause hat er bestens genutzt und auch der Start im Listenrennen vor drei Wochen hat Caudillo gut verkraftet. Wir fahren sehr zuversichtlich nach Mailand‘.
Aus Köln reisen Fair Boss (Alexander Pietsch) und Lacateno(Andrasch Starke) aus dem Hickst-Quartier an. Erstgenannter war in seiner Dreijährigenkarriere noch nie schlechter als Dritter, ‚hat sich zuletzt im Deutschen Pendant tapfer geschlagen, ist gut drauf, so dass wir ruhigen Gewissens nach San Siro fahren werden. Auch mit Lacateno, der uns zuletzt in Frankreich etwas enttäuscht hat, ist alles okay‘.
Altano (Jozef Bojko) lief etwas schwächer zuletzt, war aber auch im Fellwechsel. ‚Er gefällt mir diesmal besser, so dass wir dem Start positiv entgegen sehen‘, so sein Trainer Andreas Wöhler. Tarkheena Prince wurde bereits bei seinem dritten Rang in St. Moritz von Pierantonio Convertino gesteuert, kennt auch die San Siro-Bahn als Zweiter zu Caudillo 2009 bereits.
Orsino (Ralf Rohne/Mario Esposito), Alla Prossima (Sascha Smrczek/Daniele Porcu) und Frantic Storm (Jutta Mayer/Cristian Demuro) vervollständigen das 10er Feld wobei der Auenqueller Oriental Fox (Carmen Bocskai/Royston French) für Schweizer Interessen an den Ablauf kommen wird.









