Vor einem Jahr schlug eine der bisherigen Sternstunden des Hachtseers Le Miracle in Royal Ascot. Ein ausgezeichneter dritter Platz war das tolle Ergebnis des von Werner Baltromei vorbereiteten Wallachs. Nur Yeats und Geordieland waren stärker als der Monsun-Sohn.
Und am Donnerstag trat der Prix du Cadran-Sieger erneut unter Dominique Boeuf in diesem mit 141.000 Pfund dem Sieger dotierten Steher-Gruppe I-Rennen über 4000 Meter an.
Natürlich galt der in den vergangenen beiden Jaren hier erfolgreiche O´Brien-Vertreter Yeats unter Johnny Murtagh (Foto) als Favorit, als Herausforderer wurde der von Andre Fabre trainierte Coastal Path (Stephane Pasquier) gehandelt.
Und Yeats schrieb tatsächlich Turf-Geschichte. Der 23:10-Favorit avancierte zum ersten Pferd seit Sagaro (1975 bis 1977), das die Triplette schaffte. Bis Ende Gegenüber hatte Le Miracle die Spitze, Gegenüber hatte sein Jockey die Pace sogar verschärft. Doch die beiden Favoriten zogen bereits vor Erreichen des Schlussbogens an ihm vorbei. Der Deutsche war restlos geschlagen und endete nur im geschlagenen Feld.
Drei Pferde sonderten sich nun vom Feld ab. Coastal Path, Yeats und ein bestechend gehender Geordieland. Dieser schien am besten zu marschieren, während Coastal Path nicht mehr weiter kam und früh mit Rang drei vorlieb nehmen musste.
Doch in der Distanz hatte Yeats deutlich mehr zu verkaufen und behauptete sich noch leicht vor Geordieland, womit der Einlauf aus dem Vorjahr Bestand hatte. Eine grandiose Leistung des Cracks für Trainer Aidan O´Brien, der dieses Royal Ascot-Meeting in unglaublicher Weise beherrscht.











