Wer sich für diesen Sport begeistert, der wird ein Pferd vor der Lotto Hamburg-Trophy (75.000 Euro, Gruppe III, 1200 Meter) ganz besonders ein Visier nehmen. Sein Name: Overdose. Seine Heimat: Ungarn. Sein Markenzeichen: Siege. Achtmal durfte man den Hengst bislang auf der Rennbahn erleben, achtmal marschierte er der Konkurrenz mühelos davon.
Der zweite Auftritt auf einer deutschen Galopprennbahn war allerdings ein Vabanquespiel. Denn zunächst hieß es am Montag noch, Overdose (Foto) werde nicht nach Horn kommen und ein Gruppe III-Rennen, den Prix de Ris-Orangis in Deauville vorziehen. Dann am Mittwoch kam die Kehrtwende.
In den Sattel von Overdose schwingt sich in Horn nicht Piotr Krowicki, sein ständiger Partner, sondern erstmals Andreas Suborics.
Neun Gegner versuchen dem einzigen Dreijährigen im Feld, den Weg zum Sieg zu verbauen: Zuzutrauen ist das vor allem Abbadjinn (T. Mundry), der Sieger des Benazet-Rennens in Baden-Baden (Video ansehen). Die weiteren Kandidaten sind: Alaska River (A. Starke), Calrissian (Fernando Diaz), Mariol (S. Maillot), Adamantinos (E. Pedroza), Vorjahressieger Key to Pleasure (A. Helfenbein), Matrix (D. Boeuf), Shinko´s Best (A. de Vries) und Lady Lily (L. Hammer-Hansen).










