„Wünsche mir weltweit einheitliche Regeln“

Öffentliche Äußerungen zur Lage des Galoppsports sind eher selten von Godolphins Trainer Charlie Appleby. Doch in einem Interview mit Thoroughbred Racing Commentary hat er sich zum Thema Regelwerk klar geäußert.

„Bodenbeschaffenheiten, Regeln zur Anwendung von Medikamenten, tierärztliche Beschränkungen, Quarantäne, anwendbare Jockey-Taktiken, Regeln bei Behinderung  – nur um ein paar Dinge zu nennen – sind nirgendwo gleich. Es wäre wesentlich einfacher, wenn sie es aber wären“, so Appleby.

Godolphin setzt seine Pferde weltweit ein, Charlie Appleby trainiert in Newmarket in Großbritannien und ist nicht der Erste, der sich für die Uniformität im Rennsport ausspricht. Allein innerhalb Australiens gibt es in den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen unterschiedliche Regelungen.

Weltweit in den Fokus war die Diskussion um ein einheitliches Regelwerk im Mai gerückt, als Maximum Security wegen einer Behinderung während des Kentucky Derbys vom 1. auf den 17. Platz zurückgestuft wurde. In vielen anderen Ländern existiert die Regelung, die dafür zugrunde lag, nicht, und der Hengst wäre Derby-Sieger geblieben.

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