Worthadd in der Badener Meile v?llig ?berlegene Ware

Die Badener Meile war natürlich die Zugnummer am zweiten Meetingstag in Baden-Baden. Bei den Teilnehmern konzentrierten sich im Vorfeld natürlich viele auf den erstmals unter der Regie von Sir Mark Prescott laufenden und vom Klasse-Jockey Mirco Demuro gesteuerten fünfjährigen Wothadd. Insgesamt acht Pferde waren über die Meile unter Order.

Einzig der aktuell beste deutsche Meiler, Alianthus, fehlte in der mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Prüfung. Und so stand Worthadd (Foto), der mit besonderer Erlaubnis bereits in der Gastbox gesattelt wurde, zwangsläufig am Toto am kürzesten. Die Prüfung war zudem mit der Superdreierwette versehen, in der eine garantierte Auszahlung von 20.000 Euro versprochen wurde. Und, um es vorweg zu nehmen, Worthadd wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht.

Zunächst war es jedoch der von Christian Zschache trainierte Gereon, der unter Daniele Porcu sein Heil in der Flucht zu suchen schien, mächtig aufs Tempo drückte und sich zwischenzeitlich auf drei Längen vom Feld entfernte. Dahinter war dann aber schon der Dubawi-Sohn Worthadd auszumachen. Dann folgten Neatico mit Andrasch Starke und Eigelstein mit Filip Minarik. Am Schluss des Feldes galoppierte der von Jan Pubben vorbereitete Ferro Sensation, der mit Steuermann Adrie de Vries nicht den besten Tag erwischte.

Noch im Schlussbogen hatte Gereon einen Vorteil, musste aber schon bemüht werden. Eingangs der Zielgeraden griff dann der Favorit an und zog am tapferen Gereon spielend vorbei. Keiner konnte dem Fünfjährigen mehr folgen. Innen versuchte Gereon zumindest noch Platz zwei oder drei zu retten, wurde aber immer kürzer, je näher das Ziel kam. Außen wurde nun auch Peter Schiergens Neatico von Andrasch Starke in die Partie geworfen und ließ Gereon ebenfalls hinter sich.

Gereon musste auch noch Sir Oscar mit Jozef Bojko aus dem Quartier von Toni Potters vor sich dulden. Vorne aber siegte der englische Gast überlegen mit zweieinhalb Längen. Am Toto war der Sieg natürlich weniger lukrativ. 14 Euro gab es am Wettschalter für zehn Euro Einsatz.

„Ich war vorher ein wenig skeptisch, da es für Worthadd das erste Mal links herum ging. Aber wir haben ihn gut darauf vorbereitet und am Ende ging es ganz leicht“, so Demuro nach dem Rennen.
Wie aus dem Lager des Dubawi-Sohnes zu vernehmen war, ist es in diesem Jahr das Ziel ein Gruppe I-Rennen zu gewinnen. Das Rennen hier sei eine guter Start gewesen. Für Mirco Demuro war es der erste Gruppe-Volltreffer in Deutschland (Video ansehen).

Das Rennen wurde übrigens dank der PMU nicht nur in Frankreich übertragen, sondern erstmals auch nach Italien. Grund dafür sind die italienischen Besitzer des Siegerpferdes. Darüber war man bei Baden Racing natürlich sehr glücklich.

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