World Cup-Sieg f?r Monterosso & Zazou wird toller F?nfter

Zehn Millionen Dollar in einem Rennen. Das wertvollste Pferderennen der Welt wurde am Samstagabend als Abschluss einer sensationellen Rennkarte in Dubai entschieden. 2000 Meter hatten die 14 Kandidaten auf dem Tapeta-Untergrund im Dubai World Cup zurückzulegen und am Ende war ein Pferd aus dem Besitz von Scheich Mohammend Bin Rashid Al Maktoum (Foto), das den World Cup gewann.

210:10-Chance Monterosso, im Jahr 2010 Favorit für den Gewinn im Deutschen Derby, demontierte unter Godolphins Neuerwerbung Mickael Barzalona die Konkurrenz. Mehr noch.

Auch auf Platz zwei landete mit Capponi (A. Ajtebi) ein Godolphin-Kandidat. Beide werden von Mahmmod Al Zarooni trainiert, der zwei Jahre nachdem er sein erstes Rennen als Coach gewann, die wichtigste Trophäe im internationalen Galopprennsport gewann.

‚Ich bin sehr glücklich, es ist nach dem Epsom Derby im letzten Jahr noch ein wichtigerer Sieg für mich, einfach super‘, freute sich Mickael Barzalona, der erst seit einigen Wochen vertraglich für Godolphin reitet.

Und Siegcoach Mahmood Al Zarooni meinte: ‚Es freut mich sehr für meine Pferde. Monterosso und auch Capponi sind einfach nur super Rennen gelaufen, ich bin überwältigt, vor allem nachdem ich im letzten Jahr Rewilding verloren haben.‘

Der Dubawi-Sohn Monterosso siegte ganz leicht mit drei Längen, etwa einhundert Meter vor der Ziellinie begann Jockey Mickael Barzalona schon mit wilden Siegesbekundungen, die kontrovers diskutiert wurden. Den Godolphin-Sieg komplett machte, dass Monterosso auch von Dubai-Herrscher gezogen wurde.

Im Darley Stud erblickte Monterosso einst das Licht der Welt und auch Dubawi deckt bekanntlich für Darley. Es war der sechste Dubai World Cup-Sieg für Scheich Mohammed, der zuletzt 2006 mit Electrocutionist siegreich gewesen war.

Dritter nach den kräftezehrenden 2000 Metern wurde Planteur (R. Moore), der stark endete und damit noch den Favoriten So You Think (J. O’Brien) abfing. Und dahinter kam dann auch schon Zazou über die Linie, der unter Olivier Pelier aus dem Mitteltreffen geritten wurde. Am Donnerstag vor dem Rennen hatte Ramsan Kadyrov, der tschetschenische Präsident, den fünfjährigen aus dem Stall von Waldemar Hickst gekauft.

Peslier ließ es mit Zazou recht ruhig angehen und versuchte dann, in der Zielgeraden Anschluss an die vorderen Pferde herzustellen. Doch ganz nach vorne schaffte es Zazou nicht mehr.

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