Hochspannung pur im Ausgleich III über 1400 Meter und damit in der Wettchance des Tages, in der 20.000 Euro garantiert ausgezahlt wurden.
In einem packenden Finish hatte am Sonntag in Iffezheim der von Pavel Vovcenko für den Stall Fletco trainierte Außenseiter Water Diviner das bessere Ende gegen den heranstürmenden Wooding für sich. Doch es war nicht nur auf der Linie höllisch eng, Augenblicke später ertönte zudem das Signal der Rennleitung. Der Ausgang des Rennens wurde überprüft. „Ich selbst habe nichts gesehen“, so Maxim Pecheur, der vermeintliche Siegjockey, in einer ersten Reaktion.
Minuten vergingen und letztlich dann die Erlösung für alle, die es mit dem von Dominik Moser für den Stall Flying Dreams trainierten Woodking hielten. Die Stewards hatten zu dessen Gunsten entschieden und begründeten wie folgt: „Circa 400 Meter vor dem Ziel weicht Water Diviner nach außen und kreuzt Wooding, dessen Reiter Wladimir Panov das Pferd für einige Galoppsprunge nicht weiter und ausreichend unterstützen konnte.“
Heißt konkret: Die Stewards gingen davon aus, dass Woodking ohne diese Behinderung gewonnen hätte. Water Diviner wurde auf den zweiten Platz zurückversetzt, dahinter machten Zoohoor und Macavity die Viererwette komplett. Der Sieg von Wooding zahlte 3,5:1, die Viererwette zahlte 2.435,3:1 (Zum Video).
„Ich habe das Rennen gar nicht gesehen, da beim Satteln war. Ich würde mir generell wünschen, dass die Reiter beim Orientieren an die Rails mehr Vorsicht walten lassen“, so Dominik Moser gegenüber GaloppOnline.de.












