Wolff nach Faith of Empires-Sieg vorne, doch keine Goldene Armbinde

Mit dem Sieg des von Christian von der Recke trainierten Faith of Empires (Leon Wolff) endete am Sonntag der Dortmunder Renntag um den Großen Preis der Wirtschaft. Der fünfjährige Authorized-Sohn gewann als 4,5:1-Mitfavorit den mit 15.000 Euro dotierten Ausgleich IV über 2400 Meter gegen Arzys (Janina Boysen/Patrick Gibson), hinter dem Fairy Grey (Philip Jonkhart/Michael Cadeddu) Platz drei belegte.

Es war der erste Sieg des in der Türkei gezogenen Wallachs aus dem Besitz des Galoppklubs Leipzig. Für Leon Wolff war es der dritte Tagestreffer, nachdem er zuvor bereits mit Next Eagle und Quitos erfolgreich gewesen war. Damit steht Wolff nunmehr genau wie Sibylle Vogt und Thore Hammer-Hansen bei 25 Saisonsiegen in Deutschland.

Mit Sibylle Vogt, die mit der Goldenen Armbinde des in der Statistik führenden Reiters in den Dortmunder Renntag ging, liegt Wolff nun nicht nur nach Siegzahl, sondern auch nach Anzahl der zweiten Plätze (22) gleichauf. Bei den dritten Plätzen liegt er mit 21 aber zwei Punkte vor der Schweizerin.

Die Goldene Armbinde wird Wolff zumindest zunächst aber nicht tragen, denn beim Renntag am Montag in München ist er, genau wie Sibylle Vogt, nicht mit von der Partie. Und so haben Thore Hammer-Hansen, und auch Bauyrzhan Murzabayev, für den es allerdings schon sehr gut laufen müsste, die Möglichkeit, in der Statistik wieder an ihm vorbeizuziehen.

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