Zwei Starts, zwei Siege. Mit dieser makellosen Bilanz hat die zweijährige Stute Neon Light vor wenigen Wochen ihr Winterquartier im Rennstall von Andreas Wöhler bezogen. Zwei Starts, zwei Siege machen die Refuse To Bend-Tochter zugleich zur Favoritin für den ersten Stutenklassiker in 2010, die 1000 Guineas (1600 m) auf dem Düsseldorfer Grafenberg.
Und wie nun bekannt wurde, könnte die Stute auch den Preis der Diana in Düsseldorf anpeilen. Und dass, obwohl die Stute aktuell in der Nennungsliste noch nicht auftaucht.
‚Neon Light geht es ausgezeichnet. Sie ist eine richtige Maschine und ich bin mir sicher, dass sie auch im kommenden Jahr ihr Können wieder unter Beweis stellen wird‘, erläutert Manfred Hofer gegenüber GaloppOnline.de. Der Österreicher, der als Racing Manager für Neon Lights Besitzer, den Stall Titan, tätig ist, weiter: ‚Wo es genau mit der Stute losgehen wird, müssen wir noch mit dem Trainer besprechen. Das erste große Ziel sind aber natürlich die 1000 Guineas.
Wenn sie dort gewinnt, ist auch eine Nachnennung für die Diana wahrscheinlich. Ich denke, dass Neon Light bis 2000 Meter kommt. Auf dem Düsseldorfer Kurs kann man die Diana auch mit Pferden gewinnen, die eigentlich eher Meilerinnen sind. Peter Schiergen hat das vor zwei Jahren mit Rosenreihe vorgemacht und wir würden ihm gerne nacheifern.‘
Nachdem Neon Light in den letzten Wochen bei RaceBets.com auf einen 1000 Guineas-Sieg bereits von 160:10 auf 80:10 herunter gewettet wurde, wird die Stute mittlerweile auch für die Diana gehandelt. Auf einen Gruppe I-Sieg der von Pavel Kusmin gezogenen Stute gibt es aktuell 200:10.
Um seine Stute vor dem Jahreswechsel noch einmal zu sehen, fliegt Neon Lights Besitzer eigens in dieser Woche aus Kasachstan nach Deutschland. Zusammen mit seinem Sohn und Manfred Hofer wird er zwei Tage in Deutschland verweilen und neben dem Rennstall von Andreas Wöhler auch die Kölner Trainingszentrale besuchen. Neon Lights Bruder von Sholokhov und ein Stutfohlen von Soldier Hollow stehen ebenfalls im Besitz des Stalles Titan, der seine Aktivitäten in Deutschland in der Zukunft noch ausbauen könnte. Den deutschen Rennsport würde es freuen!











