W?hler-Pferde sind eins-zwei im Lucky Speed-Hansa-Preis

Im vergangenen Jahr galt er als einer der heißesten Kandidaten auf den Sieg im Deutschen Derby. Dr. Christoph Berglars Protectionist aus dem Stall von Andreas Wöhler. Doch aufgrund eines Wildunfalls auf dem Ravensberger Trainingsgelände kurz vor dem ‚Blauen Band‘, musste man einen Derby-Start canceln, es schloss sich eine lange Pause an.

Doch aus dieser meldete sich der Monsun-Sohn in dieser Saison in guter Manier zurück. In Hoppegarten belegte er im Preis von Dahlwitz auf Listenebene den zweiten Platz zum Gruppe I-Sieger Feuerblitz, dann landete er auch im Großen Preis der Badischen Unternehmer (Gr.II) in Iffezheim auf dem Ehrenrang, als nur der Schlenderhaner Almandin stärker war als er.

Doch am Sonntag schlug im Lucky Speed Hansa-Preis, dem ersten Highlight der Derby-Woche, die große Stunde des Vierjährigen. In dem Gruppe II-Rennen über 2400 Meter, das mit 70.000 Euro dotiert war, setzte sich der als zweiter Favorit zur Quote von 39:10 gestartete Hengst unter Andreas Wöhlers Stalljockey Eduardo Pedroza gegen seinen Trainingsgefährten Singing (Jozef Bojko) durch, hinter dem der einzige Dreijährige im Feld, Sirius, vor dem letztjährigen Derbysieger Lucky Speed Dritter wurde (Video ansehen).

Zunächst hatte man den späteren Sieger an letzter/vorletzter Stelle gesehen, vorne diktierte Nymphea vor Elis Gury, Singing und Schulz die Pace, auch den Favoriten Lucky Speed sah man in der Anfangsphase in hinteren Regionen.

In der Gegenseite wurde es Eduardo Pedroza aber zu langsam und er beorderte Protectionist ins Vordertreffen, sodass der Monsun-Sohn bereits als Dritter in den Einlauf kam.

Dort war zunächst aber sein Trainingsgefährte Singing an die Spitze gelangt. Doch mit langgezogenem Speed bekam Protectionist diesen immer besser in den Griff, siegte schließlich mit einer Länge Vorsprung, was seinen ersten Gruppetreffer bedeutete, bis zu Sirius war es dann noch einmal eine Länge, dahinter waren es eineinviertel Längen bis zu Lucky Speed, der in der Zielgeraden zuviel Boden gutmachen musste.

‚Er ist schon ein toughes Pferd. Eddy hat auch gut reagiert, als er merkte, dass das Rennen nicht besonders schnell war‘, lobte Andreas Wöhler seinen Jockey und sein Pferd nach dem Rennen.

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