Die Riesen-Form des Championtrainers Andreas Wöhler, oder besser gesagt seiner Pferde, hält an. Der von dem Ravensberger Coach vorbereitete Galileo-Sohn Altano gewann am Sonntag unter Stalljockey Eduardo Pedroza den Großen Preis von DSW21, das 128. Deutsche St.Leger. Der sechsjährige Wallach aus dem Besitz der Tierärztin Dr. Ingrid Hornig kam leicht mit eineinhalb Längen Vorteil als Sieger vor Tidespring und Wilddrossel über die Linie.
Das war der dritte Gruppesieg des Wallachs, der im Vorjahr nur Sechster in dem Gruppe III-Rennen über 2800 Meter, das mit 55.000 Euro dotiert war.
Von der riesigen Stallform mitgerissen kam Altano, der seit dem ‚Langen Hamburger‘ nicht mehr am Start gewesen war, nach einem starken Ritt seines Reiters, der bei nicht zu schnellem Tempo in der Gegenseite den Platz verbessert hatte, am Ende leicht hin.
Für Platz zwei hatte Tidespring klar vor der Röttgenerin Wilddrossel das bessere Ende. Vierter wurde die Favoritin Nymphea vor dem Schlenderhaner Tahini.
Der Vor-Favorit Araldo war am Sonntagmorgen wegen des Bodens abgemeldet worden.
‚Er hatte eine Stirnhöhlenvereiterung, das erklärt auch sein Laufen in Hamburg. Er bekam ein Loch in den Kopf gebohrt, damit der Eiter abfließen konnte. Aus der Pause heraus läuft er meistens gut, das ist schon toll, dass er jetzt sein drittes Grupperennen gewonnen hat‘, so Assistenztrainerin Christa Germann, die den in Kanada weilenden Trainer vertrat.












