Mit der Bankhaus von der Heydt – Silbernen Peitsche stand am Freitag in München das vierte Grupperennen der Saison an. Und zum dritten Mal war es dabei ein Pferd aus dem Stall von Andreas Wöhler, dass als erstes über die Linie kam. Es war der im Besitz von Jaber Abdullah stehende Schimmel Shining Emerald, der sich auf durch viel Regen weich gewordenem Boden unter Stalljockey Eduardo Pedroza in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1300 Meter als 34:10-Chance überlegen mit sieben Längen Vorsprung gegen die aus Frankreich angereiste Al Shaqab-Stute Amy Eria durchsetzte, hinter der Kolonel vor Birthday Prince und Donnerschlag den dritten Platz belegte (Zum Video).
Da dürfte ein neuer Stern am deutschen Fliegerhimmel aufgegangen sein, denn so wie der vierjährige Clodovil-Sohn gewann, kann er in den deutschen Fliegerprüfungen eine ganz prominente Rolle spielen. „Er hat sich gegenüber dem Bremer Start noch einmal richtig verbessert. Und den durchlässigen Boden mag er auch sehr. Natürlich sind die großen Fliegerrennen sein Ziel, vor allem natürlich die Goldene Peitsche“, so Trainer Andreas Wöhler nach dem Rennen.
Für den Ravensberger Coach, seinen Stalljockey Eduardo Pedroza, der erstmals nach seiner Hüft-OP wieder in Deutschland in den Sattel stieg, und für Besitzer Jaber Abdullah gab es am Freitag in München ohnehin eine 100prozentige Ausbeute, denn auch der Dreijährige Pass The Trophy (13:10) war im Maidenrennen für die Dreijährigen nicht zu schlagen, und im abschließenden Ausgleich III siegte als 16:10-Favoritin die Dreijährige Full of Beauty (Zum Video).
Nie besser im Rennen war der 20:10-Favorit Amarillo. Der Vorjahressieger des Stalles Nizza lag stets in hinteren Regionen, und kam nie besser in die Partie, was seinen Trainer Peter Schiergen ziemlich ratlos zurückließ. Der weiche Boden war wohl nicht ganz nach dem Geschmack des Favoriten.











